Doris Bäuchle-Schulz, Dettingen. Zum Artikel „Anker und Schultüte für Matthias Ruckh“ vom 6. Mai.
Beim Grußwort zur Vereidigung von Bürgermeister Ruckh in Wolfschlugen teilte Dettingens amtierender Bürgermeister Rainer Haußmann die Bürger in drei Gruppen ein: „Hobbits“, die angeblich nur bis zum eigenen Gartenzaun denken, „Hooligans“, die sogar rabiat würden, und „Vulkanier“, die angeblich den klaren Blick für die Realität hätten und anpackten.
Dabei stellt sich schon die Frage, wie ein Bürgermeister – gewählt mit gerade einmal 38 Prozent – seine Bürger derart abwertend kategorisieren kann. Gerade Bürgerinnen und Bürger haben das Recht, Projekte zu hinterfragen, Pläne einzusehen und kritische Fragen zu stellen, auch wenn diese für einen Bürgermeister unbequem sein mögen. Dafür ist ein Bürgermeister schließlich gewählt und wird aus Steuergeldern bezahlt.
Gut, dass es in einer Demokratie noch Instrumente wie den Bürgerentscheid gibt. Eine Entschuldigung von Rainer Haußmann wäre jedenfalls angebracht.
Oder gilt am Ende doch der schwäbische Spruch: „Herr, schmeiß Hirn ra – aber net bloß in a bestimmts Zimmer.“
Leserbriefe | 26.08.2026 - 05:00
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Im Artikel wird zitiert, dass 60 Prozent des „Stroms“ in Baden-Württemberg von „Erneuerbaren“ kommen. Das stimmt, aber mit Einschränkung. Es sind 60 Prozent ...
Leserbriefe | 26.08.2026 - 05:00
Kein Pakt mit Verfassungsfeinden
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