Jens-Heiko Adolph, NT-Zizishausen. Zum Artikel „Wörth-Areal wirft weitere Fragen auf“ vom 17. Januar. Es ist offensichtlich, dass beim Projekt Wörth unsauber kommuniziert wird und dass Informationsdefizite sogar bei einigen Stadträten bestehen. Transparenz bei der Informationspolitik der Stadtverwaltung wieder Fehlanzeige. Das Forum Wörth und die Nürtinger Grünen weisen darauf hin, dass die Barrierefreiheit aufgrund des Gebäudebestandes nicht gewährleistet werden kann.
Bedenkt man wie knapp der Gemeinderatsbeschluss ausging, muss der Bürger umso verärgerter darüber sein, dass womöglich Entscheidungen mancher Stadträte auf Basis intransparenter Informationen getroffen und andere Erwartungen damit verknüpft wurden! Und außerdem: warum gibt es eigentlich bis heute keinerlei Konsequenzen dafür, dass die Hochwassergefahrenkarte nachweislich auf Basis einer unwahren Behauptung der Stadtverwaltung unter Verschluss gehalten wurde? Ist der Mehrheit des Gemeinderates ein solches Handeln wirklich egal?
Die Hochwassersituation ist ein sehr entscheidendes Element für das Konzept und somit relevant für die Wörth-Entscheidung! Herr Kunzmanns Aussage, die Grünen wollten nur Sand ins Getriebe streuen, finde ich wenig hilfreich. Wer interessiert sich schon für Parteipolitik auf Kommunalebene? Die Bürger wollen ein gescheites Konzept, damit unsere Stadt endlich lebendiger und attraktiver wird. Kirchheim zum Beispiel läuft uns seit Jahren den Rang ab! Und wir wollen Information, ehrliche Bürgerbeteiligung und die Einbeziehung des Gestaltungsbeirates – auch beim Wörth. Große Aufgaben mit denen sich die Mehrheit des Gemeinderates ernsthaft befassen sollte. Das Forum-Wörth wird weiterhin versuchen, die Öffentlichkeit zu informieren. Weitere Überraschungen sind da nicht ausgeschlossen.
Leserbriefe | 20.06.2026 - 05:00
Fortführung alter Traditionen um jeden Preis?
Barbara König, Nürtingen. Zum Artikel „Rund um Nürtingen gibt es wieder Sonnwendfeiern“ vom 17. Juni.
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Leserbriefe | 20.06.2026 - 05:00
Es geht um mehr als einen Kindergarten
Uwe Jirikowsky, Aichtal-Neuenhaus. Zum Artikel „Aus für Campus Weiherbach“ vom 11. Juni.
Die Entscheidung des Gemeinderats, den Campus Weiherbach zu stoppen, verdient Respekt. Nicht weil Aichtal keine zusätzlichen Betreuungsplätze braucht, sondern ...