Peter Främke, Neckartailfingen. Zum Artikel „Die Liebe zum Amt des Staatssekretärs“ vom 9. Mai.
Aus dem aktuellem Anlass der abgeschlossenen grün-schwarzen Koalitions-Verhandlungen in Baden-Württemberg schrieb Reiner Ruf am 9. Mai im Leitartikel unter der Überschrift „Der Staat als Beute“ den entlarvenden Zusatz: „Wenn es um Posten geht, kennen Grüne und CDU kein Halten.“ Beispielhaft werden die Staatssekretärsposten erwähnt, über deren Entstehung auf Seite 11 „Baden Württemberg“ ausführlich berichtet wird unter dem Titel: „Die Liebe zum Amt des Staatssekretärs“.
Erst 1972 wurde dieser Posten „erfunden“ von dem damaligen CDU-Ministerpräsidenten Hans Filbinger – der später äußerst „umstritten“ war wegen seiner Handlungen im Dritten Reich. Mit einem Taschenspielertrick, abgesegnet vom regierungstreuen Staatsgerichtshof, wurden von Filbinger diese beliebten und sehr gut bezahlten neuen Posten geschaffen. Im Jahr 2021 waren dann 14 dieser Minister-Gehilfen mit mehr als 14.000 Euro monatlich plus weiterer Vergütungen. Auch im Mai 2026 wird vom Filbinger-Erbe wieder reichlich Gebrauch gemacht. Reiner Ruf erklärt im Leitartikel die Wirkung: „Das schadet der Glaubwürdigkeit.“
Leserbriefe | 26.08.2026 - 05:00
Strombilanz mit Lücken
Heinz Vogel, Oberboihingen. Zum Artikel „Null Megawatt als ,gutes Zeichen‘“ vom 19. August.
Im Artikel wird zitiert, dass 60 Prozent des „Stroms“ in Baden-Württemberg von „Erneuerbaren“ kommen. Das stimmt, aber mit Einschränkung. Es sind 60 Prozent ...
Leserbriefe | 26.08.2026 - 05:00
Kein Pakt mit Verfassungsfeinden
Maike Pfuderer, Stuttgart. Zum Leserbrief „Sperrig, aber mutig“ vom 22. August 2026.
Was daran mutig sein soll, mit einer Partei gemeinsame Sache zu machen, die auch in Baden-Württemberg aus gutem Grund vom Verfassungsschutz als rechtsextremistischer ...