Hartmut Wirsching, Beuren. Zum Artikel „Wo Böller und Raketen verboten sind“ vom 31.Dezember.
Dieser Artikel zeigt überdeutlich, dass ein generelles Böllerverbot richtig wäre, nicht nur an bestimmten Orten. Jedes Jahr werden Rettungskräfte mit Pyrotechnik beschossen, attackiert, behindert. Jedes Jahr werden Menschen durch Raketen, Böller oder Kugelbomben schwer verletzt und die Notaufnahmen kommen an ihre Grenzen. Haustiere, Vögel und andere Tiere in der Natur werden einem ungeheuren Stress ausgesetzt. Wir verbieten Plastikstrohhalme und verbinden Deckel mit Flaschen, um die Umwelt zu schützen. Aber Menschen feuern zu Silvester tonnenweise Müll in die Luft. Das macht keinen Sinn. Jedes Jahr dieselbe Debatte, dieselben Appelle über ein Verbot. Am Ende passiert genau eines: Nichts! Das Argument, Silvesterfeuerwerk sei „Tradition“, kann ich nicht mehr hören, angesichts der Folgen dieses Irrsinns. In der gleichen Ausgabe der Zeitung steht der erschütternde Bericht „Millionen Kinder leiden unter Krieg, Krankheiten und Gewalt“. Es wäre an der Zeit, dass Menschen, die Unsummen für diesen „Spaß“ ausgeben – geschätzte Summe für das Jahr 2025 etwa 200 Millionen Euro – darüber nachdenken, ob sie dieses Geld nicht sinnvoller dort anlegen, wo die Not dieser Kinder am größten ist. Die vielen Hilfsorganisationen, die in diesen Krisengebieten arbeiten, benötigen zur Bekämpfung dieses Elends dringend diese Gelder.
Leserbriefe | 30.05.2026 - 05:00
Bunker statt Blindflug
Sibylle Heller-Scheufele. Zum Artikel „Das Munitionsdepot ist halb mit Erde bedeckt“ vom 19. Mai.
Ich bin doch ein wenig verwundert, warum man in diesen unsicheren Zeiten vorhandene Bunker für viel Geld unter Erdaushub vergräbt. Gleichzeitig gibt es ...
Leserbriefe | 30.05.2026 - 05:00
Staatsräson darf kein Schweigen bedeuten
Gerhard Härer, Aichtal-Neuenhaus. Zum Artikel „Rechte Regierung schürt rechte Gewalt“ vom 22. Mai.
Vielen Dank für diesen Beitrag! Vorab: Die immer wieder aufgeführte „Staatsräson“ verstehe ich so, dass der Staat Israel mit seinen mehrheitlichen ...