Leserbriefe

Entlastung mit Lücken

Ulrich Deuschle, Kreis- und Regionalrat der AfD, Notzingen. Zum Artikel „Startschuss für den Handwerkerparkausweis“ vom 16. Januar.

Die NTZ berichtet über die Einführung des landkreisweiten Handwerkerparkausweises zum 1. Januar 2026. Leider bleibt unerwähnt, dass es sich dabei um Initiativen der AfD- und der SPD-Kreistagsfraktionen handelt. Die Parkkarte kostet 200 Euro. Dies relativiert sich aber dadurch, dass drei Fahrzeuge eingetragen werden können. Damit bekommen die Handwerker im Kreis Esslingen ähnliche Möglichkeiten wie zum Beispiel ihre Kollegen im Rems-Murr-Kreis. Dies ist ein echter Beitrag zur Entbürokratisierung und Herrn Landrat Musolf und seiner Verwaltung ist herzlich zu danken. Die Handwerker können sich damit auf das Wesentliche ihrer Arbeit konzentrieren. In einem zweiten Schritt soll auch eine Lösung für die Pflegeheime und deren Mitarbeiter gefunden werden. Leider gibt es keine große regionsweite Lösung, die auch die Landkreise im Stuttgarter Umland, inklusive Stuttgart, umfasst. Dies wurde von der AfD-Regionalfraktion erstmalig im Herbst 2024 beantragt, von der Regionalverwaltung mit Zustimmung bewertet; aber von CDU, Freien Wählern, FDP und den linken Fraktionen ohne Debatte abgelehnt. Die „Brandmauer“ war wichtiger, als eine großzügige Hilfe für viele Handwerksbetriebe. Damit bleiben unsere Handwerker im Vergleich zu ihren Kollegen in der Region Rhein-Neckar und im Großraum Karlsruhe benachteiligt, wo es schon regionsweite Ausweise gibt. Deshalb hat die AfD im Kreistag den Landrat gebeten, mit den obigen Landkreisen und der Stadt Stuttgart direkte Verhandlungen mit dem Ziel einer gegenseitigen Anerkennung der jeweiligen, schon bestehenden kreisweiten Parkausweise aufzunehmen. Damit wäre den Handwerkern vor allem an unseren Kreisgrenzen sehr geholfen.

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