Klaus Seeger, Nürtingen. Zum Artikel „Beschluss des Spritpreispakets“ vom 27. März.
Da sind wir doch froh, dass die Energiekrise nicht voll auf die Strompreise durchschlägt. Dafür meinen herzlichen Dank an all die Betreiber von Photovoltaik-, Windkraft-, Biogas- und Wasserkraftanlagen, die dafür sorgen, dass bereits mehr als 60 Prozent unseres Stroms nicht mehr vom Preis der fossilen Energieträger abhängen. Meinen Dank auch an alle E-Auto-Fahrer, die verstanden haben, dass man heute auch mit Strom sehr komfortabel unterwegs sein kann und damit die Nachfrage nach Sprit reduzieren. Das dämpft dann auch die Preisentwicklung.
Wer dann noch in der glücklichen Lage ist, eine PV-Anlage und ein aktuelles E-Auto sein Eigen zu nennen, der braucht sich über die Spritpreisentwicklung keine Sorgen zu machen. Jetzt müssen wir nur noch dafür sorgen, dass immer mehr Menschen in dieselbe Lage versetzt werden, anstatt die positive Entwicklung der letzten Jahre wieder abzuwürgen. Frau Reiche begeht sonst denselben Fehler, den Herr Altmaier vor vielen Jahren schon einmal unter Schwarz-Rot begangen hat. Damals wurde die Solarindustrie in Deutschland in den Ruin getrieben und die Abhängigkeit von fossilen Energieträgern über weitere Jahre zementiert.
Leserbriefe | 10.04.2026 - 05:00
Spritpreispaket ohne Wirkung
Joachim Braun, Nürtingen. Zum Artikel „Beschluss des Spritpreispakets“ vom 27. März.
Das neue „Spritpreispaket“ ist eine reine Beruhigungspille für das Wahlvolk. Wer ernsthaft glaubt, dass Benzin billiger wird, nur weil die Preise seltener erhöht ...
Leserbriefe | 10.04.2026 - 05:00
Atomkraftwerke sind keine Lösung
Udomar Rall, Nürtingen. Zum Leserbrief „Die folgenschwerste Fehlentscheidung“ vom 21. März.
Atomausstieg verantwortlich für den Untergang der deutschen Industrie? Die Äußerungen von Herrn Schneider könnte man bestenfalls als verfrühten Aprilscherz ...