Klaus Seeger, Nürtingen. Zum Artikel „Beschluss des Spritpreispakets“ vom 27. März.
Da sind wir doch froh, dass die Energiekrise nicht voll auf die Strompreise durchschlägt. Dafür meinen herzlichen Dank an all die Betreiber von Photovoltaik-, Windkraft-, Biogas- und Wasserkraftanlagen, die dafür sorgen, dass bereits mehr als 60 Prozent unseres Stroms nicht mehr vom Preis der fossilen Energieträger abhängen. Meinen Dank auch an alle E-Auto-Fahrer, die verstanden haben, dass man heute auch mit Strom sehr komfortabel unterwegs sein kann und damit die Nachfrage nach Sprit reduzieren. Das dämpft dann auch die Preisentwicklung.
Wer dann noch in der glücklichen Lage ist, eine PV-Anlage und ein aktuelles E-Auto sein Eigen zu nennen, der braucht sich über die Spritpreisentwicklung keine Sorgen zu machen. Jetzt müssen wir nur noch dafür sorgen, dass immer mehr Menschen in dieselbe Lage versetzt werden, anstatt die positive Entwicklung der letzten Jahre wieder abzuwürgen. Frau Reiche begeht sonst denselben Fehler, den Herr Altmaier vor vielen Jahren schon einmal unter Schwarz-Rot begangen hat. Damals wurde die Solarindustrie in Deutschland in den Ruin getrieben und die Abhängigkeit von fossilen Energieträgern über weitere Jahre zementiert.
Leserbriefe | 30.05.2026 - 05:00
Bunker statt Blindflug
Sibylle Heller-Scheufele. Zum Artikel „Das Munitionsdepot ist halb mit Erde bedeckt“ vom 19. Mai.
Ich bin doch ein wenig verwundert, warum man in diesen unsicheren Zeiten vorhandene Bunker für viel Geld unter Erdaushub vergräbt. Gleichzeitig gibt es ...
Leserbriefe | 30.05.2026 - 05:00
Staatsräson darf kein Schweigen bedeuten
Gerhard Härer, Aichtal-Neuenhaus. Zum Artikel „Rechte Regierung schürt rechte Gewalt“ vom 22. Mai.
Vielen Dank für diesen Beitrag! Vorab: Die immer wieder aufgeführte „Staatsräson“ verstehe ich so, dass der Staat Israel mit seinen mehrheitlichen ...