Klaus Seeger, Nürtingen. Zum Artikel „Beschluss des Spritpreispakets“ vom 27. März.
Da sind wir doch froh, dass die Energiekrise nicht voll auf die Strompreise durchschlägt. Dafür meinen herzlichen Dank an all die Betreiber von Photovoltaik-, Windkraft-, Biogas- und Wasserkraftanlagen, die dafür sorgen, dass bereits mehr als 60 Prozent unseres Stroms nicht mehr vom Preis der fossilen Energieträger abhängen. Meinen Dank auch an alle E-Auto-Fahrer, die verstanden haben, dass man heute auch mit Strom sehr komfortabel unterwegs sein kann und damit die Nachfrage nach Sprit reduzieren. Das dämpft dann auch die Preisentwicklung.
Wer dann noch in der glücklichen Lage ist, eine PV-Anlage und ein aktuelles E-Auto sein Eigen zu nennen, der braucht sich über die Spritpreisentwicklung keine Sorgen zu machen. Jetzt müssen wir nur noch dafür sorgen, dass immer mehr Menschen in dieselbe Lage versetzt werden, anstatt die positive Entwicklung der letzten Jahre wieder abzuwürgen. Frau Reiche begeht sonst denselben Fehler, den Herr Altmaier vor vielen Jahren schon einmal unter Schwarz-Rot begangen hat. Damals wurde die Solarindustrie in Deutschland in den Ruin getrieben und die Abhängigkeit von fossilen Energieträgern über weitere Jahre zementiert.
Leserbriefe | 26.08.2026 - 05:00
Strombilanz mit Lücken
Heinz Vogel, Oberboihingen. Zum Artikel „Null Megawatt als ,gutes Zeichen‘“ vom 19. August.
Im Artikel wird zitiert, dass 60 Prozent des „Stroms“ in Baden-Württemberg von „Erneuerbaren“ kommen. Das stimmt, aber mit Einschränkung. Es sind 60 Prozent ...
Leserbriefe | 26.08.2026 - 05:00
Kein Pakt mit Verfassungsfeinden
Maike Pfuderer, Stuttgart. Zum Leserbrief „Sperrig, aber mutig“ vom 22. August 2026.
Was daran mutig sein soll, mit einer Partei gemeinsame Sache zu machen, die auch in Baden-Württemberg aus gutem Grund vom Verfassungsschutz als rechtsextremistischer ...