Leserbriefe

Eine ganze Seite linksgrüner Wahnsinn

Dieter Hiemer, Neckartailfingen.

Weil ich die Zeitung von hinten her lese, durfte ich mich am Freitag zunächst an der wieder klasse Sportvorschau erfreuen. Zwei Seiten später war der Spaß aber vorbei und ich musste mich beim Frühstück fast übergeben. Eine ganze Seite linksgrüner Wahnsinn war der Grund. Sechs von zehn Leserbriefen bewiesen wiedermal, wie falsch die 68er-Nachfolger sind. Vom Jahrgang her könnte ich zu denen gehören, doch schon als damals 16-Jähriger habe ich mich von jenen falschen Typen ferngehalten. Im Vorab: Was ist an den rehbraunen Augen eigentlich so verwerflich?

Meines Wissens hat sich die junge Dame nie darüber beschwert. Die Veröffentlichung dieses uralten Hagel-Satzes just vor der Wahl beweist den hinterlistigen Charakter der Grünen. Noch perfider ist es jedoch, einen untadeligen dreifachen Familienvater in die Nähe des Vergewaltigers Epstein und sogar von Kinderschändern zu rücken, wie dies Renate Künast tat. Wer im Glashaus sitzt, sollte nicht mit Steinen werfen, haben doch die sonstigen Moralapostel vor Jahren eine widerliche Pro-Kinderschänder-Debatte angezettelt. Leider hat sich die CDU anständig verhalten und den Flugmeilenskandal sowie den Haschischanbau Özdemirs nicht zum Thema gemacht. Aber die Grünen sind ja bekannt dafür, dass sie sich alles so hinbiegen, wie sie es brauchen. Siehe die Leserbriefe, denen von all dem nichts zu entnehmen war. Eine Familie zu schädigen, ist wohl nicht so schlimm, denn der Geschlechterwahn ist diesem Milieu ja näher als die Familie. Obwohl absoluter Merz- und Söder-Anhänger, sind mir Leute wie Kretschmann und in Teilen sogar Özdemir nicht unsympathisch. Ich hoffe, dass Boris Palmer von seinem Freund in dessen Kabinett berufen wird. Der Grüne a.D. ist nämlich schwer in Ordnung und würde wohl die grüne Hütte zum Brennen bringen. Nicht umsonst wurde der beliebte OB aus der Partei gedrängt. Er hatte sich getraut, in einem nicht diskriminierenden Zusammenhang das N-Wort (Anmerkung: von der Redaktion geändert) zu benutzen, und das ist sprachpolizeilich mindestens so schlimm wie das Stadtbild des Friedrich Merz.

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