Peter Kroll, Neckartailfingen. Zum Artikel „Wenn die Technik zum Problem wird“ vom 30. Juni.
Der Artikel spricht genau die Punkte an, mit denen wir uns bei SON (Senioren Online Neckartailfingen) seit elf Jahren beschäftigen. Derzeit unterstützen 16 ehrenamtliche Helferinnen und Helfer Bürgerinnen und Bürger in Neckartailfingen und Altdorf bei Fragen zu digitaler Technik.
Viele große Unternehmen lassen Nutzerinnen und Nutzer von Betriebssystemen und Apps bei Schulung und begleitender Unterstützung jedoch weitgehend allein. Gerade diese Anbieter sollten dafür sorgen, dass alle einbezogen werden und verständliche, transparente Funktionen sowie klare Benutzerführungen erhalten. Diese Aufgabe sollte nicht überwiegend Ehrenamtlichen überlassen werden. Auch sie stoßen angesichts ständiger Updates, unterschiedlicher Smartphone-Modelle und neuer Betriebssystemversionen häufig an Grenzen.
Gefreut hätte mich ein zusätzlicher Hinweis: Neben der Initiative in Roßdorf hätte der Artikel auch Angebote im Verbreitungsgebiet der Nürtinger Zeitung nennen können, etwa in Wolfschlugen, Neckartenzlingen, Wendlingen und Neuffen. Die Ehrenamtlichen dort engagieren sich mit großem Einsatz. Leider bleibt auch die Vernetzung mit anderen Seniorenorganisationen unerwähnt. Die Aktiven in Nürtingen könnten zum Beispiel von den Senioren-Internet-Initiativen (SII) viele hilfreiche Informationen erhalten.
Abschließend möchte ich betonen: Digitalisierung darf nicht zum Ausschluss oder zur Benachteiligung einzelner Personen oder Gruppen führen.
Leserbriefe | 10.10.2026 - 05:00
Endlich in die Gänge kommen
Eberhard Schmid, Aichtal-Grötzingen. Zum Artikel „Große Pflegereform vertagt: Mehr Beiträge für Kinderlose“ vom 1. Oktober.
Was ist das für eine Regierung, die selbst keine Beschlüsse zustande bringt? Es wird Tag und Nacht zusammen gesessen und dann ...
Leserbriefe | 10.10.2026 - 05:00
Ein schlechter Scherz
Jürgen Merkle, Neuffen. Zum Artikel „Spahn verlässt Haushaltsausschuss“ vom 30. September.
Wenn die CDU über den Arbeitsmarkt debattiert, klingt das gewöhnlich so: Die Work-Life-Balance sei eine Fehlentwicklung, Teilzeit ein bequemer „Lifestyle“ und ...