Jürgen Müller, Nürtingen.
Mit der Post erhielt ich nun auch die zu erwartende Tariferhöhung für den Stromtarif „Haushalt – NT Power Prepaid“ der Stadtwerke Nürtingen. Es wurde eine Erhöhung um knapp 30 Cent pro Kilowattstunde angekündigt. Konkret bedeutet dies eine Erhöhung von bisher 23,33 Cent pro Kilowattstunde auf nun 52,85 Cent pro Kilowattstunde. Dies entspricht einer Erhöhung um 126 Prozent. Dies ist sicherlich aufgrund der bekannten Energieproblematik nachvollziehbar. Nicht zu verstehen ist aber, dass der von mir erzeugte Strom von meiner PV-Anlage aufgrund des EEG gleichbleibend mit zwölf Cent pro Kilowattstunde vergütet wird. Aufgrund der Preisanpassungsklausel in den AGB des Stromlieferungsvertrags können die Stadtwerke Nürtingen diese Preiserhöhung problemlos umsetzen.
Der Betreiber einer PV-Anlage hat diese Möglichkeit nicht. Ist dies gerecht? Hier wird also einseitig auf Kosten der Bürger ein Übergewinn, wie es unsere Bundesregierung nennt, gemacht. So ist es dann wieder einmal der Bürger, der für die total vermurkste Energiepolitik unserer Merkel-Regierung für die Kosten aufkommen muss. Und, um dies noch zu überbieten, treffen die aktuellen grün-roten Koalitionäre die gleichen Fehlentscheidungen. Aus der Geschichte lernen, für unsere Politiker eine leere Phrase.
Leserbriefe | 13.03.2026 - 05:00
Rückhalt für Entscheidungsträger
Franziska Reuß, Nürtingen.
Mit Verwunderung stelle ich immer wieder fest, dass die Kritik am Projekt Stadtbalkon nach über drei Jahren nicht abebbt. Die Möglichkeit, politische Entscheidungen zu kritisieren, ist glücklicherweise Grundpfeiler unserer ...
Leserbriefe | 13.03.2026 - 05:00
Keine sinnvolle Forderung
Eberhard Schmid, Aichtal-Grötzingen. Zum Zitat des Tages von Jan van Aken vom 5. März.
Die Linke kann solche Forderungen stellen, weil sie hoffentlich nie in Regierungsverantwortung kommt. Leider gibt es immer ein paar Leute, die glauben, wenn die ...