Kurt Schneider, Unterensingen. Zum Artikel „EU-Chefin: Atomenergie ist die Zukunft“ vom 11. März.
Der Atomausstieg war nicht mehr und nicht weniger als das Todesurteil für Deutschland als Industrienation. Jetzt rufen die ideologischen Brandstifter von damals, zu denen auch Ursula von der Leyen (CDU) gehörte, nach der Feuerwehr und fordern eine Renaissance der Kernenergie. Das Atom-Aus sei ein „strategischer Fehler“ gewesen. Man kommt aus dem Staunen nicht heraus, mit welcher Chuzpe und Nonchalance EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen (CDU) den von ihr als Merkel-Ministerin mitbetriebenen und mitgetragenen Atomausstieg auf einmal „bereut“. Plötzlich ist Atomkraft Teil ihres „Green Deal“ für eine bezahlbare und klimafreundliche Energie-Versorgung. Der Ausstieg sei ein „strategischer Fehler“ gewesen. Klingt fast so wie aus der Werbung für Clausthaler alkoholfrei: „Kann ja mal vorkommen…“
Auch der Isar II Zerstörer Markus Söder (CSU) hat sich gewohnt geschmeidig vom entschiedenen „Atomkraft, Nein danke“-Apologeten zum entschiedenen Atomkraft-Befürworter gewandelt. Bei Friedrich Merz (CDU) dauert es mit Rücksicht auf den Koalitionspartner SPD noch etwas länger. Der Schaden geht in die Billionen. Es sind vor allem diese Namen, die sich mit der folgenschwersten energiepolitischen Fehlentscheidung in der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland und später mit der Abwrackung auch noch der letzten drei Atommeiler verbinden: Angela Merkel (CDU), Markus Söder (CSU), Robert Habeck (Grüne), Olaf Scholz (SPD), Christian Lindner (FDP), Friedrich Merz (CDU) und Ursula von der Leyen (CDU). Als Bundesministerin für Arbeit und Soziales trug sie den Beschluss der Bundesregierung zum beschleunigten Atomausstieg mit, der im März 2011 nach der Reaktorkatastrophe von Fukushima völlig irrational eingeleitet und später vom Deutschen Bundestag verabschiedet wurde. Der volkswirtschaftliche Schaden dürfte in die Billionen gehen! Einige Prognosen reichen bis zu sechs Billionen Euro! Kann ja mal vorkommen…
Leserbriefe | 21.03.2026 - 05:00
Nie wieder – die Botschaft aus der Versöhnungskirche
Peter Främke, Neckartailfingen. Zum Artkel „Musikalische Lesung erinnert an Schicksale in NS-Zeit“ vom 17. März.
Am 17. März berichtet Nurijan Fey in der Nürtinger Zeitung über eine bewegende Veranstaltung in der Versöhnungskirche, auf der die ...
Leserbriefe | 21.03.2026 - 05:00
Knackig und treffend zusammengefasst
Rita Amer, Aichtal-Aich. Zum Artikel „Der Iran-Feldzug wird zum Horrortrip“ vom 12. März.
Bravo, Herr Seibert! Sehr kurz, knackig und treffend zusammengefasst und alles durchschaut! Dieses Fiasko wird die Menschheit teuer zu stehen kommen.