Rita Amer, Aichtal-Aich. Zum Artikel „Filmschaffende kritisieren Berlinale“ vom 19. Februar.
Tricia Tuttle wurde von Claudia Roth an die Stelle von Carlo Chatrian an die Spitze der Berlinale berufen, nachdem Letzterer sich nach den vollkommen unbegründeten Antisemitismusvorwürfen gegen die Berlinale 2023 in einem Offenen Brief für freie Meinungsäußerung eingesetzt hatte.
Dieselbe Claudia Roth hatte während der Abschlussgala damals mit Standing Ovations dem unglaublich authentischen und berührenden israelisch-palästinensischen Film „No Other Land“ Beifall gezollt, war dann leider zu feige, zu ihrer intuitiv menschlichen Haltung zu stehen, und ist zurückgerudert, hat die Berlinale selbst mit Schmutz beworfen. Asche auf die Häupter solch rückgratloser Volksrepräsentanten! Tricia Tuttle und Wim Wenders sind nun „politically correct“ und enthalten sich jeglicher Kritik zu Israels vollkommen unverhältnismäßigem Krieg gegen die Palästinenser, was Arundhati Roy veranlasste, ihre Teilnahme abzusagen. Super, Frau Roy!
Leserbriefe | 30.05.2026 - 05:00
Bunker statt Blindflug
Sibylle Heller-Scheufele. Zum Artikel „Das Munitionsdepot ist halb mit Erde bedeckt“ vom 19. Mai.
Ich bin doch ein wenig verwundert, warum man in diesen unsicheren Zeiten vorhandene Bunker für viel Geld unter Erdaushub vergräbt. Gleichzeitig gibt es ...
Leserbriefe | 30.05.2026 - 05:00
Staatsräson darf kein Schweigen bedeuten
Gerhard Härer, Aichtal-Neuenhaus. Zum Artikel „Rechte Regierung schürt rechte Gewalt“ vom 22. Mai.
Vielen Dank für diesen Beitrag! Vorab: Die immer wieder aufgeführte „Staatsräson“ verstehe ich so, dass der Staat Israel mit seinen mehrheitlichen ...