Gisela Arnold-Speidel, Nürtingen. Zum Artikel „Kreml: Putin in „Friedensrat“ eingeladen“ vom 20. Januar.
Unglaublich! Da steht in der Zeitung, dass Donald Trump Wladimir Putin zur Teilnahme am „Friedensrat“ eingeladen hat. Teilnahmegebühr: 1 Milliarde US-Dollar. Gestern teilte besagter Präsident Norwegen per E-Mail mit, er fühle sich nicht mehr dem Frieden verpflichtet, da er nicht den Friedensnobelpreis bekommen habe. Gleichzeitig betont er, er wolle Grönland besitzen. Staaten, die etwas dagegen haben, bedroht er mit Zöllen. Macht- und geldgierige Politiker versuchen, die Welt nach ihren Vorstellungen und zu ihrem Vorteil umzugestalten. Deals haben oberste Priorität. Diese werden anderen Werten wie Menschenwürde, Menschenrechten, Rechtsstaatlichkeit, Wahrheit, Empathie, Anstand, Ehre und Würde untergeordnet. Viele sind entsetzt und schockiert, versuchen aber, mittels Gesprächen und Diplomatie das Schlimmste abzuwenden. Oder es wird geschmeichelt und hofiert. Wäre es nicht angezeigt, auf unsere humanitären Werte zu verweisen und Stärke zu zeigen? Ein „Aufstand der Anständigen“? Ich wäre dabei.
Leserbriefe | 30.05.2026 - 05:00
Bunker statt Blindflug
Sibylle Heller-Scheufele. Zum Artikel „Das Munitionsdepot ist halb mit Erde bedeckt“ vom 19. Mai.
Ich bin doch ein wenig verwundert, warum man in diesen unsicheren Zeiten vorhandene Bunker für viel Geld unter Erdaushub vergräbt. Gleichzeitig gibt es ...
Leserbriefe | 30.05.2026 - 05:00
Staatsräson darf kein Schweigen bedeuten
Gerhard Härer, Aichtal-Neuenhaus. Zum Artikel „Rechte Regierung schürt rechte Gewalt“ vom 22. Mai.
Vielen Dank für diesen Beitrag! Vorab: Die immer wieder aufgeführte „Staatsräson“ verstehe ich so, dass der Staat Israel mit seinen mehrheitlichen ...