Albert Vetter, Nürtingen. Zum Thema „Homöopathie“.
In den vergangenen Wochen wurden mehrfach Leserbriefe im Zusammenhang mit dem Thema „Homöopathie“ veröffentlicht. Dabei wurde auch der Begriff „Schulmedizin“ verwendet, meist mit einem etwas abwertenden Unterton verknüpft.
Ist es Unwissen, Absicht oder Versehen gewesen, dass ein historisch belastetes Wort wie „Schulmedizin“ wieder intensiver in den Sprachgebrauch eingeführt wird, genauso wie in den 1930er Jahren?
Um die „Neue deutsche Heilkunde“ und eine „gesunde Volksmedizin“ aufzuwerten, wurde in dieser unseligen Zeit als Gegenstück die „verjudete Schulmedizin“ als abwertender Kampfbegriff geschaffen. Der im „Bund völkischer Europäer“ engagierte Lehrer, K. Weinländer, benutzte zum Beispiel ebenso diesen Begriff und führte als Folge dieser „Schulmedizin“ an, es fehle dadurch jungen Ärzten an „Erfahrung und Schulung auf rassekundlichem Gebiet“.
Wäre es nicht klüger, auf den in der Nazi-Zeit rassistisch benutzten Begriff „Schulmedizin“ ganz zu verzichten und einfach „Medizin“ zu verwenden ?
Zur Homöopathie selber: Aufschlussreich ist zur Frage der Wirksamkeit die Stellungnahme der Arzneimittelexpertin der Grünen-Bundestagfraktion, Paula Piechotta. Piechotta äußerte sich zu der Aussage der Grünen-Landesvorsitzenden in BW, Lena Schwelling, es gebe „eine ganze Reihe klinischer Studien, die eine Wirkung der Homöopathie belegen“, dass es sich hier um eine Falschinformation handele. Eine gute Lösung zur Homöopathie könnte so aussehen, dass die entstehenden Kosten von Jedem (m/w/d) in Zukunft selber aus der eigenen Tasche bezahlt werden.
Leserbriefe | 31.12.2025 - 05:00
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Leserbriefe | 31.12.2025 - 05:00
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