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WIR wird wichtiger: Volks- und Raiffeisenbanken geben Orientierung und Vertrauen
Serie WIR (Teil 1 von 3): Digitalisierung, gesellschaftlicher Wandel und immer mehr Wahlmöglichkeiten prägen unseren Alltag. Gleichzeitig wächst der Wunsch nach Verlässlichkeit, Orientierung und einem starken Miteinander.
In den vergangenen Jahren hat sich vieles rasant verändert. Digitalisierung, neue Technologien, wirtschaftliche Umbrüche und gesellschaftliche Veränderungen prägen unseren Alltag. Wir verfügen über mehr Informationen als jede Generation zuvor.
Zugleich sind für viele Menschen Entscheidungen komplizierter geworden: Wie möchte ich wohnen? Wie sorge ich für meine Zukunft vor? Welche Pläne möchte ich verwirklichen? Wie gehe ich mit Unsicherheiten um? Wem kann ich bei wichtigen Entscheidungen vertrauen?
Je größer die Auswahl, desto wichtiger wird Orientierung. Menschen suchen keine einfachen Antworten auf komplexe Fragen. Sie suchen Menschen und Institutionen, denen sie vertrauen können. Partner, die Sicherheit geben – ohne dabei vorzuschreiben, welchen Weg man gehen soll.
Vertrauen entsteht nicht durch Technik allein
Digitale Anwendungen erleichtern heute vieles. Informationen sind jederzeit verfügbar. Dienstleistungen können rund um die Uhr genutzt werden. Dennoch bleibt etwas unverändert: Vertrauen entsteht vor allem zwischen Menschen.
Wer vor wichtigen Entscheidungen steht, möchte verstanden werden. Er möchte wissen, dass sein Gegenüber die eigenen Bedürfnisse ernst nimmt. Vertrauen entwickelt sich dort, wo Menschen zuhören, Verantwortung übernehmen und zuverlässig handeln.
Jeder kennt Situationen, in denen die persönliche Unterstützung den entscheidenden Unterschied gemacht hat. Ein guter Rat, eine hilfreiche Empfehlung oder die Gewissheit, dass jemand sich kümmert. Oft sind es genau diese Momente, die Sicherheit vermitteln.
Gemeinschaft ist mehr als Zusammensein
Ist von Gemeinschaft die Rede, denken viele zunächst an Familie, Freunde oder Vereine. Doch Gemeinschaft bedeutet mehr. Sie entsteht, wenn Menschen sich verbunden fühlen. Wenn sie sich unterstützen. Wenn sie Verantwortung füreinander übernehmen. Und: wenn sie wissen, dass sie Teil von etwas Größerem sind.
Dabei geht es nicht darum, dass alle gleich sind. Im Gegenteil. Eine gute Gemeinschaft lebt von unterschiedlichen Menschen mit unterschiedlichen Erfahrungen, Ideen und Lebenswegen. Was sie verbindet, sind gemeinsame Werte wie Vertrauen, Respekt und Verlässlichkeit.
Das gute Gefühl, nicht allein zu sein
Wer weiß, dass andere an seiner Seite stehen, blickt oft entspannter in die Zukunft. Herausforderungen verlieren etwas von ihrem Schrecken. Pläne erscheinen realisierbarer. Chancen werden greifbarer. Dieses gute Gefühl kann man nicht kaufen. Es entsteht durch Beziehungen, durch Vertrauen, durch die Erfahrung, Teil einer Gemeinschaft zu sein. Deshalb gewinnt das WIR heute wieder an Bedeutung. Nicht als Gegenmodell zur Individualität, sondern als ihre Ergänzung.
Menschen möchten ihren eigenen Weg gehen – und gleichzeitig wissen, dass sie dabei einen Rückhalt und eine tragfähige Basis haben. Die Volksbanken und Raiffeisenbanken machen dafür den Weg frei.
Das gute Gefühl, gemeinsam etwas zu bewegen
Dass zusammen weitaus mehr gelingt, verkündete schon der Gründer der Raiffeisenbanken, Friedrich Wilhelm Raiffeisen, vor rund 170 Jahren: „Was einer alleine nicht schafft, das schaffen viele.“ Dies ist ein Kernsatz der genossenschaftlichen Idee. Es ist ein Gründungsgedanke, der die Volksbanken und Raiffeisenbanken bis heute leitet.
Der gesetzlich festgeschriebene Zweck einer Genossenschaft ist es, das wirtschaftliche Wohlergehen ihrer Mitglieder zu mehren. Sie ist also eine Gemeinschaft, die auch finanziell etwas bewegt und Wohlstand fördert. Genau das tun die Volksbanken und Raiffeisenbanken als Genossenschaftsbanken für ihre Mitglieder sowie Kundinnen und Kunden.
Quelle: Bundesverband der Deutschen Volksbanken und Raiffeisenbanken