Absichern und Vorsorgen
R+V-Studie stellt die Schlüsselbranchen vor: Ohne Handwerk, Bau und Logistik geht es nicht.
Ob Handwerksbetrieb, Bauunternehmen, Logistikdienstleister oder Landwirtschaft: Viele mittelständische Unternehmen sind auf funktionierende Partner und stabile Rahmenbedingungen angewiesen. Die aktuelle R+V-Studie „Fokus Mittelstand“ zeigt, welche Branchen für die Widerstandsfähigkeit des Mittelstands besonders wichtig sind – und wo die größten Sorgen liegen.
Mittelständische Firmen sind keine „autarken“ Einheiten, sondern auf ein vielfältiges Netz von Dienstleistern angewiesen. Wenn sich für diese Partner wichtige Rahmenbedingungen ändern, kann das Folgen für den gesamten Mittelstand haben.
Diesen Aspekt hat die aktuelle R+V-Studie „Fokus Mittelstand“ mit Blick auf vier Fokusbranchen untersucht: Handwerk, Bauhauptgewerbe und Bauzulieferung, Logistik, Agrarbereich und Landwirtschaft.
Die größten Sorgen macht den Führungskräften eine mögliche Verringerung von Kapazitäten im deutschen Handwerk (52 Prozent), gefolgt von eventuellen Beschränkungen im Lieferverkehr (48 Prozent). Bei den Beschäftigten sind die Werte durchweg niedriger, meist sogar deutlich.
Deutscher Mittelstand sorgt sich um Kapazitäten im Handwerk
Mehr als die Hälfte der Führungskräfte betont die Wichtigkeit des Handwerks für die eigene Resilienz, etwa mit Blick auf Verzögerungen bei Reparaturarbeiten.
- Besonders groß ist diese Sorge bei Führungskräften aus mittleren und größeren Unternehmen (57 und 52 Prozent).
- Bei Industriebetrieben liegt der Wert sogar über der Zwei-Drittel-Marke (69 Prozent).
- Die Beschäftigten teilen die Bedenken der Führungskräfte, wenn auch in etwas geringerem Maße (43 Prozent).
Schwächung der Baubranche könnte Mittelstand in Mitleidenschaft ziehen
Die Baubranche hat schwierige Jahre hinter sich, und die Aussichten sind durchwachsen. Eine weitere Schwächung der Branche könnte weitere Unternehmen in Mitleidenschaft ziehen, wie die aktuelle Studie zeigt.
- Bei Führungskräften in Industriebetrieben ist diese Sorge besonders groß (52 Prozent).
- Bei Handelsunternehmen (44 Prozent) und im Dienstleistungssektor (38 Prozent) sind sie geringer.
- Bei den Beschäftigten sind die Sorgen um die deutsche Bauwirtschaft bei den unter 45-Jährigen am größten (50 Prozent).
Logistik ist für den deutschen Mittelstand eine Lebensader
Einschränkungen für den Lieferverkehr in Städten, fehlende LKW-Parkplätze: Im Mittelstand sorgen solche möglichen Entwicklungen für Bedenken.
- Bei den Industriebetrieben sind die Sorgen der Führungskräfte größer als im branchenübergreifenden Durchschnitt (52 Prozent).
- Im Handelsbereich sind sogar 64 Prozent der Führungskräfte besorgt: Ebenso wie Industriebetriebe sind sie stark auf einen funktionierenden Lieferverkehr angewiesen.
- Die Beschäftigten teilen die Bedenken der Führungskräfte in etwas geringerem Maße.
Starke Landwirtschaft ist wichtig für den Mittelstand
Landwirtschaft und Ernährungssicherheit bewegen viele mittelständische Unternehmen– auch wenn es um die künftige Resilienz des eigenen Betriebs geht.
- Besonders groß sind solche Sorgen bei den jüngeren Führungskräften und in größeren Unternehmen (jeweils 36 Prozent).
- Ob sie ihr eigenes Unternehmen für krisenanfällig halten oder nicht, spielt dabei praktisch keine Rolle (33 Prozent zu 31 Prozent).
- Die Beschäftigten teilen die Sorgen der Führungskräfte auch bei dieser Branche in etwas geringerem Maße.
R+V und die Volksbank Mittlerer Neckar eG
Als Teil der Genossenschaftlichen FinanzGruppe Volksbanken Raiffeisenbanken bietet die R+V-Versicherung maßgeschneiderte, innovative Versicherungslösungen für Privat- und Firmenkunden. Mehr Informationen zu den Leistungen der R+V gibt‘s bei der Volksbank Mittlerer Neckar eG.
Quelle: R+V