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In der Seegrasspinnerei in Nürtingen entsteht wieder ein Sandmandala

Vier buddhistische Mönche erschaffen ein kunstvolles Sandmandala. Tagelang arbeiten sie mit Präzision daran. Wenn es vollendet ist, werden sie ihr Werk zerstören. Eine Begegnung mit der Frage, was wirklich von Dauer ist.

Vom Zentrum aus wächst das Mandala: Mit ruhiger Hand setzt einer der buddhistischen Mönche den farbigen Sand in die vorgezeichneten Formen. Bis zum 2. Oktober entsteht so in der Alten Seegrasspinnerei in Nürtingen ein komplexes Bild, das einen Tag später wieder aufgelöst wird. Foto: Nurijan Fey
Gebete stehen am Anfang: Besucher verfolgen die Eröffnungszeremonie der vier buddhistischen Mönche in der Alten Seegrasspinnerei. Vor ihnen liegt bereits die großformatige Vorzeichnung des Sandmandalas. Foto: Nurijan Fey
Noch besteht das Mandala nur aus feinen Linien: Bevor die Arbeit mit dem farbigen Sand beginnt, beten die vier Mönche gemeinsam. Auch an den folgenden Tagen begleiten Gebetsrituale die Entstehung des Mandalas. Foto: Nurijan Fey
Gesang, Glocken, Becken und Blasinstrumente gehören zur Zeremonie, mit der die Mönche die Arbeit am Sandmandala begleiten. Foto: Nurijan Fey

NÜRTINGEN. Dunkelrote Gewänder, safrangelbe Stoffbahnen, darüber ziehen sich bunte Gebetsfahnen durch den Raum. In der Alten Seegrasspinnerei ist es still geworden. Vier buddhistische Mönche sitzen nebeneinander, die Hände vor der Brust gefaltet. Dann beginnen sie zu beten. Ihre Stimmen ...

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