NTZ+ Logo Beuren

Beim Brunnenfest in Beuren ist „Langeweile eine unbekannte Größe“

Das zweitägige Traditionsfest in der Ortsmitte hat wieder zahlreiche Besucher angelockt. Erstmals war auch der Zirkus Beurenelli dabei.

Gut gelaunte Besucher: Nach der Eröffnung des 17. Beurener Brunnenfestes floss aus dem Karlsbrunnen der Freiwein. Foto: Rudi Fritz
Bürgermeister Daniel Gluiber (Zweiter von rechts) schenkte gemeinsam mit Samantha de Vries-Voß (links daneben), Jürgen Pfänder und Peter Böck Freiwein aus Foto: Rudi Fritz
Bürgermeister Daniel Gluiber, der Musikverein Beuren und die Beurener Landfrauen bei der Eröffnung des 17. Brunnenfestes. Foto: Rudi Fritz

BEUREN. . „Wir feiern in Beuren nicht irgendein Fest. Wir feiern in unserem historischen Ortskern unser Brunnenfest“, stellte Bürgermeister Daniel Gluiber gleich in seiner Eröffnungsrede zum 17. Brunnenfest klar. Das Fest fand am Samstag und Sonntag im historischen Ambiente des denkmalgeschützten Ortskerns der 3600-Einwohner-Gemeinde stattfand. Die Sonne strahlte am Samstagnachmittag bei der Eröffnung des Traditionsfestes. Nach der musikalischen Einstimmung durch die Musiker des Musikvereins Beuren, unter der Leitung von Marco Mayer, trat der Bürgermeister, flankiert von 17 Landfrauen, ans Mikrofon. Er begrüßte die zahlreich erschienen Besucher, darunter Ehrengäste, Politiker, Ehrenbürger und Gemeinderäte. Gluiber bedankte sich bei den vielen Initiativen und Einzelpersonen, die Zeit, Geld und Energie in das Fest investieren. „Wie in alten Tagen strömen heute die Beurener auf dem Karlsplatz, oder besser gesagt ‚Auf dr Bruck‘ zusammen, um gemeinsam zu feiern“, sagte der Schultes und freute sich darüber, dass beim Fest hiesige und auswärtige Gäste miteinander ins Gespräch kommen, neue Kontakte knüpfen, oder sich schlicht amüsieren.

Verkaufsoffener Sonntag gehört dazu

Gluiber ging auf die vielen Aktionen ein. Erstmals gebe es auf dem Brunnenfest ein Zirkuszelt. Vor dem evangelischen Gemeindehaus bot der Zirkus Beurenelli unter Zirkusdirektor Pfarrer Roland Conzelmann Vorführungen an. „Unsere Ortsmitte ist zu einer Erlebniszone geworden, in der Langeweile eine unbekannte Größe ist“, betonte der Beurener Rathauschef. Nach dem beim gemeinsam präsentierten Beurener Lied und dem fünfmal gesungenen Refrain „Beuren, mein Heimatort, von dir möcht‘ ich nicht fort, da möcht‘ ich immer sein, denn hier bin ich daheim“ floss der Rebensaft aus dem schön geschmückten Weinbrunnen. Der Wein wird traditionell von der Firma Stumpp und Schüle spendiert. Die Geschäftsführerin, Samantha de Vries-Voß, schenkte gemeinsam mit Bürgermeister Daniel Gluiber, dem Vorstandsvorsitzenden der Weingärtnergenossenschaft Hohenneuffen-Teck, Jürgen Pfänder, und Gemeindemitarbeiter Peter Böck Weiß- und Rotwein aus. Die Landfrauen verteilten dazu frisches Brot. „Ich liebe das Zusammenkommen und gemeinsame Feiern mit Menschen“, genoss die Neuffenerin Ilona Dangel das Fest, und ließ sich dabei einen Zwiebelkuchen schmecken. An den Ständen der örtlichen Vereine gab es aber nicht nur Zwiebelkuchen, sondern ein großes kulinarisches Angebot von herzhaft bis süß. „Das Essen ist hier sehr lecker“, konstatierte die Ur-Beurenerin Gudrun Kneissl, die gemeinsam mit ihrem Gatten Wolfgang und Freunden das Brunnenfest besuchte. Das fand am Sonntagmorgen mit einem ökumenischen Gottesdienst seine Fortsetzung. Anschließend unterhielten der Musikverein Beuren und der Liederkranz Beuren die vielen Besucher. Ein Bastel- und Spieleangebot für Kinder, Flohmärkte mit Raritäten, Büchern und historischen Bildern aus Beuren und Balzholz standen auf dem Programm. Ein verkaufsoffener Sonntag der Geschäfte, Führungen des Vereins „Historisches Beuren“ sorgten am Sonntag zudem für reichlich Abwechslung bei Jung und Alt. Die Sonne gab allerdings nur phasenweise ihr Stell-Dich-Ein beim Brunnenfest.

Zur Startseite

Werbeanzeigen TEST