Blaulicht

Im Schlaf gerammt: A8 nach Unfall mit Lkw beim Kreuz Stuttgart voll gesperrt

Ein Sattelzug kollidiert mit in der Nothaltebucht parkenden Lastwagen. Es gibt zum Glück nur Leichtverletzte. Der Sachschaden ist immens.

Beim Lkw-Unfall auf der A8 waren neben der Polizei der Rettungsdienst, die Feuerwehr und die Autobahnmeisterei im Einsatz. Foto: NZ-Symbolbild

STUTTGART. Auf der Autobahn 8 zwischen dem Kreuz Stuttgart und der Anschlussstelle Möhringen in Fahrtrichtung München ist es laut Polizeiangaben am Donnerstag gegen 22 Uhr zu einem folgenschweren Verkehrsunfall gekommen, bei dem drei Personen leicht verletzt wurden und hoher Sachschaden entstand.

Der Anhänger eines auf dem rechten Fahrstreifen fahrenden Sattelzuges brach aus noch unklarer Ursache aus und schleuderte gegen einen links neben ihm fahrenden VW-Transporter, so die Polizei. Nach der Kollision drehte sich der Sattelzug um 180 Grad und prallte schließlich mit zwei in einer Nothaltebucht parkenden Lkw zusammen. Der 64-jährige Fahrer und der 52-jährige Beifahrer des Sattelzuges sowie der 58 Jahre alte Fahrer des VW-Transporters wurden leicht verletzt. Sie wurden vom Rettungsdienst in nahegelegene Krankenhäuser gebracht.

Die Schlafenden kamen mit dem Schrecken davon

Die beiden schlafenden 43- und 63-jährigen Insassen der in der Nothaltebucht stehenden Lkw kamen mit dem Schrecken davon. Der entstandene Sachschaden werde auf 110.000 Euro geschätzt, teilte die Polizei mit.

Die Zugmaschine des Sattelzuges, der den Unfall verursacht hatte, kippte auf die Seite und musste aufgerichtet und abgeschleppt werden. Außerdem waren der VW-Transporter, eine Zugmaschine und ein Anhänger der parkenden Lkw nicht mehr fahrbereit. Sie mussten ebenfalls abtransportiert werden.

Da sich die Unfallstelle über alle Fahrstreifen erstreckte, musste die Autobahn laut Polizei in Fahrtrichtung München für zwei Stunden voll gesperrt werden. Sie konnte im Verlauf der fortschreitenden Bergungs- und Reinigungsmaßnahmen sukzessive wieder freigegeben werden. Zu größeren Rückstaus sei es nicht gekommen, so die Polizei. Neben Polizei und Feuerwehr waren auch der Rettungsdienst und die Autobahnmeisterei im Einsatz.

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