Landkreis Esslingen

Feuerwehr löscht Brand in Dachstuhl in Echterdingen

Einen größeren Feuerwehreinsatz hat es am Mittwochnachmittag in der Ortsmitte gegeben. Die Ausbreitung des Feuers auf benachbarte Gebäude konnte verhindert werden.

Feuerwehreinsatz in Echterdingen. Foto: SDMG

ECHTERDINGEN. Ein Dachstuhlbrand in der Kleinen Obergasse hat am Mittwochnachmittag einen größeren Feuerwehreinsatz ausgelöst. Die Pressestelle der Feuerwehr im Landkreis Esslingen hat am Mittwochabend ihre Erkenntnisse über den Brand geteilt. Gegen 15.55 Uhr sei demnach die Feuerwehr Leinfelden-Echterdingen zu einem Dachstuhlbrand in die Kleine Obergasse gerufen worden. Bereits die ersten eintreffenden Kräfte hätten das Feuer bestätigt, woraufhin umgehend weitere Feuerwehren aus Leinfelden-Echterdingen sowie die Feuerwehr Esslingen und die Werkfeuerwehr des Flughafens Stuttgart mit einem Abrollbehälter Wasser zur Sicherstellung der Löschwasserversorgung nachalarmiert wurden.

Nachlöscharbeiten nötig

„Trotz der engen Bebauung gelang es den Einsatzkräften, den Brand rasch unter Kontrolle zu bringen und vollständig zu löschen“, heißt es in der Pressemitteilung. Am Mittwochabend waren noch Nachlöscharbeiten nötig. Hierzu wurde das Dach mithilfe einer Drehleiter geöffnet, um mögliche Glutnester gezielt abzulöschen. Zum Zeitpunkt des Brandausbruchs habe sich eine Person im Gebäude befunden, die sich selbstständig ins Freie retten konnte und unverletzt blieb. Zur Beurteilung der Bausubstanz sei ein Baufachberater des Technischen Hilfswerks hinzugezogen worden. Die hohen Außentemperaturen von über 30 Grad stellten laut Pressemitteilung zusätzliche Anforderungen an die Einsatzkräfte. Insbesondere unter Atemschutz eingesetzte Feuerwehrangehörige mussten in kürzeren Intervallen ausgetauscht und intensiv mit Getränken versorgt werden.

Die Feuerwehr war mit zahlreichen Kräften im Einsatz. Foto: SDMG

Mit 13 Fahrzeugen vor Ort

Die Feuerwehr war mit 13 Fahrzeugen und rund 80 ehrenamtlichen Einsatzkräften vor Ort. Das Deutsche Rote Kreuz unterstützte den Einsatz mit fünf Fahrzeugen und zehn Kräften. Auch das Technische Hilfswerk sei eingebunden gewesen. Der diensthabende Kreisbrandmeister Andreas Rudlof unterstützte die Einsatzleitung. Oberbürgermeister Otto Ruppaner machte sich ein Bild von der Lage an der Einsatzstelle.

„Durch das schnelle und koordinierte Vorgehen aller beteiligten Kräfte konnte eine Ausbreitung auf benachbarte Gebäude verhindert werden. Die hohen Temperaturen haben den Einsatz zusätzlich erschwert“, so Einsatzleiter und Feuerwehrkommandant Frank Luz.

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