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So soll der ZOB Nürtingen einmal aussehen

Im zweiten Beteiligungsworkshop zur Zukunft des Zentralen Omnibusbahnhofs wurden Ideen vertieft.

In Gruppen wurden die verschiedenen Varianten für den ZOB diskutiert. Foto: Stadt Nürtingen

NÜRTINGEN. Auf großes Interesse der Nürtinger stieß laut einer Pressemitteilung der Stadt Nürtingen der zweite Beteiligungsworkshop zum Zentralen Omnibusbahnhof (ZOB). Die Bürger waren gespannt, welche Varianten für einen neuen ZOB vorgestellt werden. Deshalb folgten alle, die am Planungsworkshop beteiligt waren, der Einladung des städtischen Tiefbauamtes in den Panoramasaal der Stadthalle K3N.

Johannes Martin, Technischer Beigeordneter begrüßte die Teilnehmer. Malte Novak vom Büro BrennerPlan präsentierte zum Einstieg die Ergebnisse der Prüfaufträge aus dem Planungsworkshop.

Ausführlich wurde über eine Rampe von der Europastraße zum Busbahnhof mit Startpunkt neben dem Autohaus diskutiert. Es kam die Frage auf, warum die Rampe nicht nahe dem Jugendhaus (JaB) starten könnte. Dies konnte Landschaftsarchitekt Michael Glück den Teilnehmern anschaulich erklären. Der Höhenunterschied beim Autohaus ist deutlich geringer als beim JaB. Dadurch ist der Gehweg vom JaB zum Autohaus quasi schon Teil der Rampe.

Im zweiten Teil stellte das Büro BrennerPlan zusammen mit Landschaftsarchitekt Glück die ausgearbeiteten Varianten mit deren Vor- und Nachteilen vor. Danach hatten die Teilnehmer Zeit, in Kleingruppen die Varianten zu diskutieren und zu priorisieren. Dabei wurden sie von den Fachleuten beraten und betreut.

Eine Variante ist bei fast allen der Favorit

Zum Abschluss präsentierte jede Gruppe ihren persönlichen Favoriten. Alle waren sich bei der Wahl der favorisierten Variante weitestgehend einig. Sie legten viel Wert auf die Führung des Fuß- und Radverkehrs und eine klimaverträgliche Neukonzeption des ZOB. Darin enthalten ist die Option einer begrünten und mit PV-Modulen ausgestatteten Überdachung.

Wichtig waren den Teilnehmern die Belange der Busfahrer. Die Bürger schlugen einen Kreisverkehr an der Kreuzung Europastraße/Steinenbergstraße vor, um eine Wendemöglichkeit zu bieten.

Im weiteren Verlauf stehen Gespräche mit dem Fördermittelgeber, in diesem Fall das Regierungspräsidium, und im Anschluss auch mit dem Verkehrsverbund Stuttgart (VVS) und dem Landratsamt an. Anfang Dezember soll die Vorzugsvariante dem Bauausschuss präsentiert werden.

Ergänzende Informationen zum Nachlesen gibt es unter www.nuertingen.de/zob

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