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Ein Tag gegen das Vergessen in der Gedenkstätte Grafeneck

Ein Schloss auf der Schwäbischen Alb, ein Ort voller Geschichte – und Schmerz. In Grafeneck, wo 1940 mehr als 10.000 Menschen ermordet wurden, haben Angehörige Worte für das gefunden, was in ihren Familien oft jahrelang verschwiegen wurde.

Angehörige der Opfer der NS‑„Euthanasie“-Morde in Grafeneck. Foto: Susanne Schwalm
Das Schloss Grafeneck. Foto: Kai Müller
Eines der drei Urnengräber auf dem Friedhof der Gedenkstätte. Foto: Susanne Schwalm
Dieser Gedenkstein erinnert an die NS-Morde in Grafeneck. Foto: Susanne Schwalm
Schloss Grafeneck um das Jahr 1935. Foto: Archiv Gedenkstätte Grafeneck
Die einstige (längst abgerissene) Baracke, in der die Morde stattfanden. Foto: Archiv Gedenkstätte Grafeneck
Hanna Hölzle, 17 Jahre, ermordet am 28. Mai 1940 in Grafeneck. Foto: privat
Gedenkstein in Grafeneck. Foto: Kai Müller

GRAFENECK. Es ist ein sonniger, ruhiger Samstagmorgen auf der Schwäbischen Alb. Langsam füllt sich der Parkplatz vor dem Schloss. Im ehemaligen Innenhof ist es still – nur das leise Knirschen der Kieselsteine unter den Schritten durchbricht die Ruhe. Doch die Stille ist nicht leer. Sie ist erfüllt von Erinnerungen, von Fragen und von Geschichten, über die in vielen Familien jahrzehntelang ...

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