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Abschlussprüfungen: Mit Plan zum Ziel
Egal ob mittlerer Schulabschluss oder Abitur: Abschlussprüfungen sind für Schüler und Schülerinnen eine besondere Herausforderung. Der Prüfungsstoff ist umfangreich und der Zeitraum zur Vorbereitung entsprechend lang: Tipps und Tricks für eine strukturierte und stressfreie Lernvorbereitung.
Beim Lernen allgemein und bei der Prüfungsvorbereitung im Besonderen, gilt es, mit der richtigen Strategie ans Werk zu gehen, um nicht in Zeitdruck, Stress und Panik zu geraten. Wie Jugendliche strukturiert auf den Prüfungstag hinarbeiten können.
Überblick verschaffen
Bevor man richtig in das aufgabenspezifische Lernen einsteigt, muss erst mal klar sein, welche Leistung genau erwartet wird. Klarheit bringt am schnellsten ein Gespräch mit der Lehrkraft über den inhaltlichen Rahmen und die erwarteten Kompetenzen in der jeweiligen Prüfung. In der Startphase der Vorbereitung gilt es dann, nicht einfach wild drauflos zu lernen, sondern das prüfungsrelevante Wissen in groben Zügen zu überblicken und zu gliedern. Detailwissen bleibt in dieser Phase noch außen vor. Ein Lernplan, unterteilt in Wochen- und später Tagespläne, kann helfen, eine sinnvolle Struktur zu finden.
Alleine oder gemeinsam?
Vielen Schülerinnen und Schülern fällt das Lernen in der Gruppe leichter als alleine zu Hause. Eine Möglichkeit ist es, rechtzeitig vor den Prüfungen Lerngruppen zu bilden. Das macht dann am meisten Sinn, wenn jeder etwas zum Erfolg beitragen kann und gleichzeitig jedes Mitglied der Gruppe vom Wissen der anderen profitiert. Doch Vorsicht: Wenn niemand den richtigen Durchblick hat, droht man, sich beim Herumrätseln in vagen Vermutungen oder sogar falschen Erklärungen zu verlieren. Um Unklares zu verstehen, gehen Prüflinge mit einer Nachhilfelehrkraft auf „Nummer sicher“. Auch weiter zurückliegende Wissenslücken können mithilfe der Tutoren erkannt und geschlossen werden. Auch die jahrelange Erfahrung professioneller Nachhilfeinstitute kann hier den Unterschied machen.
Das Lernen in den Alltag integrieren
Doch wie gehen die Jugendlichen mit Motivationstiefs und den Ablenkungen um, die das Lernen erschweren können? Hier helfen oft einfache Rituale. Täglich pünktlich zur festgelegten Zeit durchlüften, Ablenkungen wegräumen, Material bereitlegen und den Lernplan checken, dann hat man die gefährlichsten Abzweigungen Richtung Herumtrödeln meist umgangen. Kurze Pausen alle 20 bis 25 Minuten erleichtern zudem das Durchhalten.