Die Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer (GDL) hat einen weiteren Streik im Zugverkehr der Südwestdeutschen Landesverkehrs-GmbH (SWEG) und bei der Konzerntochter SWEG Bahn Stuttgart GmbH angekündigt. Seit Freitag, 9. Dezember, 14 Uhr, kann es zu Zugausfällen auf den Linien der SWEG Bahn Stuttgart GmbH (SBS) im Stuttgarter Netz/Neckartal kommen. Betroffen sind also auch die Linien IRE 6 (Stuttgart–Tübingen), RE 12 (Heilbronn–Tübingen) und RB 18 (Osterburken–Stuttgart). „Es kann sehr kurzfristig zu Arbeitsniederlegungen kommen. Züge können auf dem Fahrtverlauf stehenbleiben und ausfallen“, teilt die SWEG in einer Pressemitteilung mit. Fahrgäste müssen dies bei ihrer Reiseplanung unbedingt berücksichtigen und gegebenenfalls auf alternative Reisemöglichkeiten ausweichen.
Die GDL spricht in ihrer Pressemitteilung von einer „Eskalation des Tarifkonflikts“. „Wir möchten an dieser Stelle klar und deutlich aufzeigen, dass die von diesen beiden Eisenbahngesellschaften befahrenen Netze von Reisenden in den nächsten Wochen nicht mehr kalkulierbar und verlässlich genutzt wer- den können“, sagt der GDL-Bundesvorsitzende Claus Weselsky. Die GDL wirft der SWEG vor, ihren Lokführern schlechtere Bedingungen als andere Eisenbahnunternehmen zu bieten. „Unsere Hoffnung, den Konflikt in zwei Spitzengesprächen beizulegen, hat sich leider nicht erfüllt“, so Weselsky. mke/pm
Landkreis Esslingen | 03.03.2026 - 11:53
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