Licht der Hoffnung
Wieder Anteil am Leben haben
Behindertenförderung in Linsenhofen braucht Rollibus
FRICKENHAUSEN-LINSENHOFEN (jg). Die Teilhabe von Menschen mit Behinderung am gesellschaftlichen Leben ist ein wichtiges Anliegen. Gerade bei ihnen spielt die Mobilität eine große Rolle, wenn sie sich nicht ausgegrenzt fühlen sollen. Daher hat das Organisationsteam unserer Aktion auch den Antrag der Behindertenförderung Linsenhofen befürwortet. Bisher konnten Menschen, die auf den Rollstuhl angewiesen sind, nur unter schwierigsten Bedingungen in herkömmlichen Kleinbussen transportiert werden. Die mussten oft erst mühsam umgebaut werden, und so unterblieb vielleicht die eine oder andere Fahrt, die für mehr Lebensfreude gesorgt hätte. Mit dem neuen Rollibus soll nun alles ganz anders werden: Das Gefährt ist konventionell verwendbar und bietet insgesamt neun Personen Platz. Man kann aber auch die Sitze ganz einfach umklappen und dann darin je nach Größe drei bis vier Rollstühle transportieren.
Durch den integrierten Lift können die Rollstühle ganz leicht hydraulisch von der Straße auf die Ebene des Fahrgastraumes gehoben werden. Das stellt eine sehr große Erleichterung dar, wie sich schon beim ersten „Rollibus“ zeigte, der für die Werkstätte in Oberboihingen vor zwei Jahren angeschafft wurde: Vorher musste man die Menschen mit Behinderung erst aus ihrem Rollstuhl heben, sie in den Bus tragen und dort festschnallen. Nun geht es bei Weitem nicht mehr so kompliziert zu. Und daher möchte man den Menschen, die im Standort Linsenhofen wohnen und arbeiten, auch diese Annehmlichkeiten bieten.
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