Licht der Hoffnung

Im Theater Miteinander lernen

Hilfe für Projekt von Bodelschwingh- und Albert Schäffle-Schule

(jg) Ein möglichst unbefangenes Miteinander von behinderten und nicht behinderten jungen Leute – das wird an zwei Nürtinger Schulen nun schon seit fast zehn Jahren praktiziert. Dafür, dass das an Bodelschwingh- und Albert-Schäffle-Schule auch so bleibt, will sich heuer unsere Aktion einsetzen. Denn das Theaterprojekt unter der Leitung des Theaterpädagogen Christian Laubert hat seit 2003 schon viel Gutes bewirkt.

„Für uns hat sich das als sehr geeignetes Medium für einen möglichst unbefangenen Umgang zwischen Jugendlichen mit unterschiedlichen Begabungen erwiesen“, erzählen Birgit Meirowski und Almut Winkler vom Förderverein der Bodelschwinghschule. Es ermögliche allen Beteiligten soziale Lernerfahrungen, lasse sie Menschen in anderen Lebensbereichen kennenlernen. Zudem entwickelten die Schüler Verständnis und Toleranz, sodass sie sich auch der Verantwortung für den oder die anderen bewusst seien. Nicht zuletzt die Jugendlichen aus der Bodelschwinghschule erhielten durch das Miteinander auf den Brettern, die die Welt bedeuten, eine Menge Selbstbewusstsein und Selbstvertrauen: „Und das ist uns ein wichtiges Anliegen!“

Alle Theaterstücke werden übrigens „von innen“ heraus entwickelt. Das heißt, die Schauspieler bringen sich selbst und ihre Ideen ein und spiegeln dadurch ihre Beziehungserfahrungen und Lebenswelten unmittelbar wider. Dies ermöglicht es den Akteuren, spielerisch und gefahrlos mit ihren eigenen Ideen umzugehen.

Spenden-Stichwort: Theater

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