Licht der Hoffnung

Schon über 7000 Euro eingegangen

Licht der Hoffnung: Viele Menschen helfen gleich zu Beginn der Aktion Menschen in Not

Gestalten den musikalischen Trialog dreier Weltreligionen unter dem Motto „Kirche, Synagoge und Moschee“ am Samstag, 1. Dezember, um 20 Uhr in der Neckartailfinger Martinskirche: Percussionist Riad Kheder, Klezmer-Klarinettistin Irith Gabriely und Organist Hans-Joachim Dumeier (von links). pm

Höchst erfreulich ist bereits in den ersten Tagen unserer Aktion „Licht der Hoffnung“ der Blick auf die Konten der Hilfe: Mittlerweile konnten dort schon 7196,88 Euro verbucht werden. Dafür gesorgt haben Menschen aus dem gesamten Verbreitungsgebiet unserer Zeitung.

(jg) Schön auch, dass Leser immer mal in froher Runde zusammensitzen und beschließen, etwas für die gute Sache zu tun. So schickte uns etwa der Jahrgang 1926/27 aus Oberensingen 231,63 Euro. Einfach klasse! Vielen Dank!

Und inzwischen verbucht sind auch die 653,25 Euro vom Marktcafé der Evangelischen Kirchengemeinde in Neuffen. Durch einen Zifferndreher hatten wir in unserem aktuellen Artikel vor einiger Zeit eine falsche Summe genannt. Das sei hiermit korrigiert. Die Freude darüber bleibt natürlich heute so groß wie damals.

Die erste Spenderliste schon mit vielen Namen

Die aktuelle Spenderliste weist unter anderem folgende Namen auf: Großbettlingen: Heike und Martin Rein. – Grötzingen: Annette und Johann Thaler. – Kohlberg: Wolfgang Sprich. – Neckartailfingen: Firma GMT. – Nürtingen: Bernd Haussmann Schlosserei, Zinco GmbH, Klaus Hartmann, Hochschule für Kunsttherapie, Max Reck, Firma Seltra Natursteinhandel, Dr. Wolfgang Schmid sowie Lore und Friedrich Walker. – Reutlingen: Hako Lehrmittel. – Unterensingen: Manfred Tauchert sowie die Anwaltskanzlei Dr. Mitsdörffer, Weible und Kollegen. – Wendlingen: Brigitte und Hermann Ditzinger. – Ort leider unbekannt: Marion Baetje, Martin Benner, Controller-Stammtisch, Karl Filkorn, Heide Lohmüller sowie Herbert Lipp.

Allen genannten und ungenannten Spendern sagen wir von Herzen Dank.

Wer spendet, hat ja bekanntermaßen auch die Chance zu gewinnen. Unter denen, deren Spende bis zum Dienstag, 26. November, auf einem der Konten der Hilfe eingegangen ist, verlosen wir drei Übernachtungen mit Halbpension für zwei Personen im Vier-Sterne-Wohlfühlhotel Bismarck im Herzen von Bad Hofgastein. Allen, die uns helfen, drücken wir da natürlich fest die Daumen. Wer mal in den Preis hineinschnuppern will, kann dies im Internet tun – unter www.hotel-bismarck.com.

Helfen kann man natürlich auch durch den Besuch von Veranstaltungen: So spielen etwa das Jugendblasorchester der Nürtinger Stadtkapelle unter der Leitung von Herward Heidinger sowie die Noten-Chaoten der Musikvereine von Frickenhausen, Linsenhofen und Tischardt am Donnerstag, 29. November, um 19 Uhr ein Benefizkonzert im Festsaal des Nürtinger Hölderlin-Gymnasiums, mit dem sie ihr Können unter Beweis stellen wollen – Konzertantes ist da ebenso mit dabei wie Film-Musik und Pop-Songs.

Seltenes musikalisches Ereignis in der Neckartailfinger Martinskirche

Ein herausragendes musikalisches Ereignis stellt das zweite Konzert im Rahmen des Festivals der Hoffnung dar: Am Samstag, 1. Dezember, um 20 Uhr musizieren unter dem Motto „Kirche, Synagoge und Moschee“ in der Neckartailfinger Martinskirche eine Jüdin, ein Moslem und ein Christ zusammen. Klezmer-Klarinettistin Irith Gabriely hat schon in der großen Berliner Philharmonie gespielt – schon allein das zeigt ihre Klasse. Mit dem Organisten Hans-Joachim Dumeier (evangelischer Bezirkskantor von Michelstadt) und dem Percussionisten Riad Kheder (er stammt aus dem Irak) hat sie zwei kongeniale Partner gefunden, mit denen sie einen musikalischen Trialog dreier Weltreligionen gestaltet. Dieses absolute kulturelle Glanzlicht hat die Nürtinger Filiale der Baden-Württembergischen Bank möglich gemacht.

Der Vorverkauf zu diesem Konzert, das man wahrlich nicht alle Tage erleben kann, läuft im Stadtbüro unserer Zeitung am Nürtinger Obertor 15, Telefon (0 70 22) 94 64-150, E-Mail nz-vorverkauf@ntz.de.

Mit Stichwörtern kann man den Projekten auch direkt helfen

Und wir freuen uns natürlich nach wie vor auch über Spenden von Firmen und Einzelpersonen. Sie können übrigens den Projekten auch direkt etwas zukommen lassen, wenn Sie unter der Rubrik „Verwendungszweck“ ein Stichwort eintragen: Seele steht dabei für den Sozialpsychiatrischen Dienst Nürtingen, Theater für ein kulturelles Gemeinschaftsprojekt von Bodelschwingh- und Philipp-Matthäus-Hahn-Schule, Bus für einen neuen Transporter für die Behindertenwerkstatt Linsenhofen, Flüchtlinge für die Unterstützung von Asylbewerbern, Kenia für das Kinderheim „The Nest“ in Ostafrika und Indien für die Unterstützung des Kampfs gegen die bittere Armut im ländlichen Raum des Subkontinents.

Natürlich würden wir uns dann auch gern in der Zeitung bei Ihnen bedanken. Sollten Sie dies nicht wünschen, vermerken Sie bitte ein „Nein“ auf dem Überweisungsträger. – Vielen Dank für Ihre Hilfe für Menschen in Not!

Die Konten der Hilfe: 8 668 822 bei der Baden-Württembergischen Bank (Bankleitzahl 600 501 01); 10 213 344 bei der Kreissparkasse Nürtingen (BLZ 611 500 20); 533 333 008 bei der Nürtinger Volksbank (BLZ 612 901 20).

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