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Unterensingen erhöht die Betreuungsgebühren

28.07.2022 05:30, Von Barbara Gosson — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Gemeinde kann Bedarfsplan aus diversen Gründen nicht umsetzen.

UNTERENSINGEN. Die Kinderbetreuung ist ein stattlicher Posten im Gemeindehaushalt und sie ist ein Zuschussbetrieb. Die kirchlichen und kommunalen Spitzenverbände raten zu einem Deckungsgrad von 20 Prozent, doch das erreichen nur wenige Gemeinden. Auch Unterensingen ist weit davon entfernt.

In der Gemeinde sind die Kosten für die Kinderbetreuung mit der Eröffnung des Kinderhauses Brückenstraße entsprechend gestiegen. Laut Rechnung der Kämmerin Elke Bühler-Hofmann beträgt das Defizit derzeit drei Millionen Euro pro Jahr. Gemildert wird es etwas durch den Umstand, dass die Gemeinde nicht alle freien Stellen besetzen kann.

Im Februar hatte der Gemeinderat einen neuen Kindergartenbedarfsplan mit geänderten Betreuungsformen beschlossen. Aus verschiedenen Gründen kann der Plan nicht zum neuen Kindergartenjahr umgesetzt werden. Deshalb hatte der Gemeinderat nur über eine turnusgemäße Erhöhung der Gebühren zu entscheiden. Gemäß der Empfehlung der kirchlichen und kommunalen Spitzenverbände sollen die Kindergartengebühren und die Gebühren für die Grundschulbetreuung um 3,9 Prozent steigen. Auch das Essen wird teurer, der Preis steigt von vier auf 4,30 Euro. Der Gemeinderat stimmte zu.

Die Gebühren sollen noch einmal angeschaut werden, sobald der Kindergartenbedarfsplan umgesetzt wird. Unter anderem hatte die BVU beantragt, viel besuchte Zeiten günstiger zu bewerten als Randzeiten.


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