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Hund im Dienst

05.07.2018, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

(bg) Der beste Freund des Menschen ist der Hund und der geht mit ihm durch dick und dünn. Also ist es kein Wunder, dass man auch beim Militär nicht darauf verzichten will, in ganz unterschiedlichen Funktionen Hunde einzusetzen.

Es gab große, kräftige, scharf gemachte Hunde, so genannte Molosser, die bereits Alexander den Großen auf seinen Feldzügen begleiteten. Auch im Mittelalter nahm man gerne Hunde mit in die Schlacht, selbst wenn sie sich an den Kettenhemden vielleicht die Zähne ausbissen.

Auch kleineren Hunden blieb das Militär nicht erspart. Sie wurden seit dem Mittelalter ähnlich wie Tauben zum Überbringen von Meldungen eingesetzt. Im Ersten Weltkrieg kamen Hunde auch als Zug- und Lastentiere zum Einsatz.

Im Zweiten Weltkrieg wurden Hunde fürchterlich missbraucht. Man belud sie mit Sprengstoff und brachte ihnen bei, unter einen Panzer zu kriechen. Die Rote Armee setzte auf diese Methode, die sich als sehr uneffektiv erwies. Zum einen waren viele Hunde zu ängstlich, um auf einen fahrenden Panzer zuzulaufen und kehrten wieder um. So wurden sie zur Gefahr für die eigenen Leute.

Außerdem wurden sie an sowjetischen Panzern trainiert. Die rochen etwas anders als deutsche Panzer, also krochen die Hunde ganz pflichtbewusst unter die sowjetischen Modelle, was nicht im Sinne des Erfinders war. Noch im Syrien-Krieg wurden mit Sprengstoff beladene Hunde eingesetzt.


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