Leserbriefe

Zurück zu einer vernünftigen Politik

20.10.2011 00:00, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Bernd König, Nürtingen. Grundlegend finde ich es gut, dass die Verfehlungen des Herrn Kurz durch Recherchen einzelner Reporter an das Tageslicht kamen. Somit kann sich jeder Wahlberechtigte diese Kenntnisse selbst zunutze machen und nach seinem Gewissen am Sonntag entscheiden, wen er wählt. – Die Äußerung des Herrn Kurz, dass es sich um Verfehlungen in seiner Jugendzeit handelt, muss man auch kritisch betrachten. Von Verfehlungen in seiner Jugendzeit kann vielleicht ein Johannes Heesters reden. Ob man dies auch bei einem 25-Jährigen sagen kann, ist jedermanns Ansichtssache.

An der Misere in Nürtingen tragen die Mitglieder des Gemeinderates auch eine Mitschuld. Über die Umstände, einen geeigneten Gegenkandidaten zu finden, wurde öfters berichtet, da muss man nichts mehr sagen. Wenn man sich nicht offen äußert, muss man letztendlich nehmen, für was sich der Wähler entscheidet. Egal wie die Wahl am Sonntag ausgeht, hoffe ich, dass man sich zusammensetzt und für das Gemeinwohl der Stadt Nürtingen eine vernünftige Politik macht.

Die Politik ist ein schmutziges Spiel, wobei es teilweise den Einzelnen nur auf Macht, Macht ausüben und die eigenen Interessen durchboxen ankommt.

Leserbriefe

Die Autobahn als Schneckenpfad

Wolfgang Niefanger, Oberboihingen. Zum Artikel „Kretschmann fordert Tempo 130 auf Autobahnen“ vom 9. Oktober. Der Vergleich unseres Ministerpräsidenten ist sicherlich provokant von ihm so gewählt, möchte er doch damit suggerieren, jenseits von 130 Stundenkilometern wird der Autofahrer zum…

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