Dr. Hans-Wolfgang Wetzel, Nürtingen. Zum Leserbrief „Öfter gemeinsame Lösungen?“ vom 30. Mai. „Und jedem Anfang wohnt ein Zauber inne“, schrieb einst Rainer Maria Rilke. Demnächst beginnt ein neues Kapitel in der Geschichte des Nürtinger Gemeinderats. Neue Gruppierungen, neue Personen. Das ist auch eine Chance für den Gemeinderat, neue Wege der Diskussion und Zusammenarbeit zu gehen. Da ist es müßig, schon heute Spekulationen um künftige „Blöcke“ anzuheizen.
Es ist geradezu kontraproduktiv, wieder in die alten Muster früherer Konfrontationslinien zurückzufallen und damit Gräben aufzureißen, die in den letzten Jahren immer wieder wenigstens teilweise überbrückt werden konnten. Der SPD-Fraktion ist es, oft in mühsamer Kleinarbeit, immer wieder gelungen, Mehrheiten für ihre Anliegen und Projekte zu finden. Das zeigt, dass es der SPD wie auch anderen Fraktionen um die Sache geht – ob es sich nun um eine Verbesserung der Kinderbetreuung oder um die Einführung des kostenfreien WLANs in der Nürtinger Innenstadt handelt.
Es bleibt zu hoffen, dass der neue Nürtinger Gemeinderat von einer sachlichen Arbeitsatmosphäre geprägt sein wird, in der aggressives Auftreten, persönliche Angriffe und Beleidigungen keinen Platz mehr haben. Dann würde auch auf den Nürtinger Gemeinderat etwas von dem Zauber abfärben, von dem der Dichter spricht.
Leserbriefe | 31.01.2026 - 05:00
40.000 Zwangsarbeiter in Stuttgart
Peter Främke, Neckartailfingen. Zum Artikel „Mehr Zwangsarbeiterlager als Haltestellen in Stuttgart“ vom 16. Januar.
Im Zweiten Weltkrieg wurden Arbeiter aus den eroberten Ländern nach Deutschland gebracht, damit all die Rüstungsgüter produziert ...
Leserbriefe | 29.01.2026 - 05:00
Politik und Kirche trennen
Eugen Wahl, Nürtingen. Zum Artikel „Lieber Diplomaten statt Soldaten schicken“ vom 26. Januar.
Auf dem beigefügten Pressefoto sind der Co-Bundesvorsitzende und die Landtagskandidatin der Partei Die Linke vor dem Altar mit dem Altarkreuz abgebildet. ...
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