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Wunder der Schöpfung

21.07.2011 00:00, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Jochen Weißer, Frickenhausen. Zur Seite „Bilder der Woche“ vom 16. Juli. Sehr schöne Bilder zeigt Markus Gauß in der Samstagsausgabe, über die ich mich sehr gefreut habe. Da ich selber sehr gerne Makroaufnahmen von Schmetterlingen und anderen Insekten mache, haben die Bilder natürlich mein Interesse geweckt. Der Text unter dem Bild des Bläulings ist jedoch so wie geschrieben nicht richtig.

Nur ein ganz kleiner Teil der bei uns lebenden Bläulinge geht die beschriebene Partnerschaft mit den Ameisen ein. Diese Spezialisten werden passend Ameisenbläulinge genannt, und nur bei diesen Arten werden die Raupen von immer nur einer Ameisenart aufgenommen und entwickeln sich im Ameisenbau zum fertigen Schmetterling. Bei allen anderen Bläulingen spielen die Ameisen auf diese Art und Weise keine Rolle beim Erhalt des Artenbestandes. Der schön fotografierte Bläuling von Markus Gauß ist mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit kein Ameisenbläuling. Da sprechen die deutlich sichtbaren orangenen Flecken an der Flügelunterseite dagegen. Außerdem benötigen die Ameisenbläulinge immer nur eine Futterpflanze. Es wäre interessant zu wissen, ob überhaupt eine in Frage kommende Futterpflanze auf dieser Wiese wächst.

Bei uns in Frickenhausen kann man übrigens die gefährdeten Dunklen Wiesenknopfameisenbläulinge finden. Wie gesagt, sie sind wahre Spezialisten, denn sie benötigen die entsprechende Ameisenart und die entsprechende Futterpflanze an einem Platz. Da grenzt es manchmal an ein Wunder, wenn man sie jedes Jahr wieder findet. Für mich sind alle Schmetterlinge Wunder der Schöpfung und von ihrem Schöpfer einfach herrlich geschaffen.

Leserbriefe

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