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Würde anders reagieren

01.03.2008 00:00, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Thomas Gänzle, Neckartailfingen. Zum Artikel Bis April läuft hier sicher nichts vom 27. Februar. Wenn ich mir die Berichte in der Nürtinger Zeitung über die Baustelle am Meistermax so durchlese, dann frage ich mich, ob hier ein Alptraum Realität geworden ist. Zugegeben, ich bin branchenfremd, aber ich würde mal pragmatisch an die Sache rangehen. Was würde ich als Bauträger tun? Zuerst einen externen Experten einsetzen, welcher die abgegebene Kalkulation genauestens abklopft. Waren die kalkulierten Arbeitstage realistisch gerechnet? Wie viele Arbeitskräfte pro Arbeitstag waren vorgesehen, um den Umfang auch in der Zeit zu erfüllen? Dann würde ich einen Nachweis fordern, wie viele Arbeiter wirklich an den einzelnen Tagen da waren. Wurde die notwendige Sorgfalt bei der Ausarbeitung des Kostenvoranschlages angewandt oder kann man hier Fahrlässigkeit nachweisen, um zumindest einen Teil der Kosten der Baufirma anzulasten? Generell würde ich bei der Bauvorgabe genaue Termine fixieren, und zwar in Kombination mit einer Konventionalstrafe bei Nichteinhaltung. Und sollten die Termine dann nicht klappen, dann sofort die Strafe auch ziehen. Auf einmal haben die Baujungs vielleicht dann doch Interesse, nicht nur pünktlich anzufangen und danach die Baustelle nur noch sporadisch aufzusuchen. Ich fahre jeden Tag daran vorbei. Ein reges Treiben und wuselnde Arbeiterschaft in Hektik war für mich bisher nicht feststellbar. Und beim nächsten Bauprojekt würde ich als Bauträger diese Baufirma einfach nicht mehr anfragen. Mal sehn, wer letztendlich am längeren Hebel sitzt. Ich meine, dass dem Bauleiter mit solchen Maßnahmen sein verschmitztes Lächeln schon vergehen würde. Und das, genau das würde ich gern sehen!

Leserbriefe

Gut dotierte Beamtenposten

Albrecht Dürner, Neckartailfingen. Zum Artikel „Lukrative Beamtenstellen“ vom 4. Mai. Ein sehr zweifelhaftes Vorgehen der noch amtierenden Bundesregierung wird beschrieben.

Schaffung von zusätzlichen B 8-Besoldungsstellen – 71 an der Zahl – dotiert mit mindestens 8300 Euro monatlich, eher…

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