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Wer verdient an Zeitarbeitnehmern?

04.04.2013 00:00, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Stefan Kromer, Wendlingen. Zum Leserbrief „Nachteile für Zeitarbeiter“ vom 23. März. Gabi Pawlaks Behauptung, dass die Gewerkschaften ein Problem damit hätten, wenn Zeitarbeiter mehr als die Stammbelegschaften verdienen würden, ist interessengeleitet und dadurch inhaltlich falsch. Es wäre sicherlich im Sinne der Gewerkschaften, wenn Leiharbeitnehmer die ausleihenden Betriebe mehr als das Stammpersonal kosten würde. Damit wäre, wie in den Anfängen der Zeitarbeit gewünscht, der einzige Anreiz für die Ausleihe die Abdeckung von Überkapazitäten ohne Neueinstellungen.

Ob die Zeitarbeitnehmer durch die Vorschläge der Gewerkschaften mehr verdienen würden, steht auf einem anderen Blatt. Sie würden wahrscheinlich höhere Kosten beim ausleihenden Unternehmen verursachen, was dann natürlich den entsprechenden Firmen etwas das Geschäft erschweren würde. Ich meine, dass man zur Beschäftigungssicherung der Mehrheit der Arbeitnehmer gut verschmerzen könnte, wenn das eine oder andere Zeitarbeitsunternehmen weniger profitabel wäre.

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Die Konsequenzen bleiben nicht aus

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