Leserbriefe

Wem ist der Wohlstand zu verdanken

12.04.2018, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Gerlinde Weber, Frickenhausen-Tischardt. Zum Leserbrief „Die Abschiebung von Mitschülerin Lejla“ vom 7. April. Mitgefühl ist eine gute Eigenschaft, doch was weiß „Fabia“ eigentlich über die deutsche Bevölkerung? Zwei furchtbare Kriege, 1914 bis 1918 und 1939 bis 1945, erlebten die Deutschen. Der Erste Weltkrieg wurde durch die Ermordung des österreichischen Thronfolgerpaares in Sarajewo und der Zweite Weltkrieg durch den entwurzelten Österreicher Adolf Hitler hervorgerufen. Deutschland fiel in Schutt und Asche.

Die Siegermächte und deren Verbündete wiesen zwölf Millionen Deutschstämmige in das zerstörte Deutschland ein. Es herrschte Not und Elend. Deutschland war ausgeblutet. Man hungerte, fror und starb. Es dauerte lange, bis durch harte Arbeit und Entbehrungen es langsam besser wurde. Der Wiederaufbau begann.

Wir Kinder aus dem Gebirge gingen aus Not bis in den September hinein barfuß zur Schule. Uns fehlte warme Kleidung. Jeder brachte ein Holzscheit für den Ofen mit, damit in der Schule geheizt werden konnte. Unsere Winter waren hart. Es gab keine Schulspeisung. Das wenige auf der Lebensmittelkarte war eine Notration. Noch viele Jahre herrschte Mangel und Verzicht.

Dass es Fabia und Lejla in Deutschland so gut geht, haben sie dem Fleiß der heute 80-Jährigen zu verdanken. Meine Frage: Ob deren Großeltern für die hungernden Deutschen gespendet haben?

Leserbriefe

Eigene Maßstäbe einhalten

Raimund Braun, Nürtingen. Zum Leserbrief „Halbwahrheiten der Bürgerinitiative“ vom 22. September. Bedauerlicherweise kommt Herr Neveling in seinem Leserbrief „Halbwahrheiten der Bürgerinitiative“ seinen eigenen Forderungen, Tatsachen korrekt darzustellen, nicht nach. Eine Stadtentwicklung am…

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