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Leserbriefe

Wald und Golfplatz

28.08.2007 00:00, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Gerhard Jakob, Neckartenzlingen. Zum Artikel Schülerinnen kämpfen für den Rainerwald vom 24. August. Nicht jede Äußerung von Herrn Bürgermeister Krüger von Neckartenzlingen über den Rainerwald ist es wert, widerlegt zu werden. Was soll man zum Beispiel zu der Bemerkung sagen, schon jetzt werde die Waldesruhe durch Spaziergänger gestört? Soll das heißen, dass es dann auf neun Golfbahnen mehr oder weniger auch nicht mehr ankommt? Oder sollen wir Spaziergänger draußen bleiben? Lassen wir das.

Etwas anders ist es mit der Bemerkung Krügers, einem Besitzer müsse gestattet sein, wie er über seinen Besitz verfüge. Wald darf nur mit Genehmigung der Höheren Forstbehörde gerodet und in eine andere Nutzungsart umgewandelt werden, heißt es im Landeswaldgesetz. Dabei sind nicht nur die wirtschaftlichen Interessen des Waldbesitzers zu berücksichtigen, sondern auch die Belange der Allgemeinheit, von den Zielen der Raumordnung ganz zu schweigen.

Wirtschaftliche Interessen dürften kaum auf dem Spiel stehen. Baron Thumb von Neuburg kann seinen Wald nach den Vorgaben des Bundes- und Landeswaldgesetzes weiterhin nutzen. Und für die Golfer wären die weiteren neun Spielbahnen ohnehin nur ein Sahnehäubchen, wie Geschäftsführer Spanka vor kurzem erklärte. Ein Sahnehäubchen für 19 Hektar Wald? Niemals!

Leserbriefe

Gut dotierte Beamtenposten

Albrecht Dürner, Neckartailfingen. Zum Artikel „Lukrative Beamtenstellen“ vom 4. Mai. Ein sehr zweifelhaftes Vorgehen der noch amtierenden Bundesregierung wird beschrieben.

Schaffung von zusätzlichen B 8-Besoldungsstellen – 71 an der Zahl – dotiert mit mindestens 8300 Euro monatlich, eher…

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