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Leserbriefe

Wahl des Bürgermeisters

11.03.2008 00:00, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Jörg Phauth, Neckartenzlingen. Zum Artikel Neckartenzlinger wollen keine neuen Golfbahnen vom 5. März. Wenn Gerhard Schertler wirklich recht hätte, dass der Gemeinderat sich durch die Bürgerinitiative Rettet den Rainerwald gehörig unter Druck setzen ließ, dann hätten die Räte gegen ihren Amtseid verstoßen. Dort heißt es: Die Gemeinderäte entscheiden im Rahmen der Gesetze nach ihrer freien, nur durch das öffentliche Wohl bestimmten Überzeugung. An Verpflichtungen und Aufträge, durch die diese Freiheit beschränkt wird, sind sie nicht gebunden.

Aber was schreibt Herr Schertler nun im letzten Abschnitt seines Artikels? War er nur uninformiert? Ist er falschen Informationen aufgesessen?

Neben den offensichtlichen Nachteilen der Abholzung auch über mögliche Chancen nachzudenken und beides gegeneinander abzuwägen, ist einem Bürgermeister kraft Diensteid aufgetragen. Für einige reicht dieses Verhalten bereits aus, um laut Kreuziget ihn zu schreien. Sie nutzen eben jede mögliche Möglichkeit, die Dinge möglichst negativ dazustellen.

Es mag sogar möglicherweise Gemeinderäte geben, die manipulierend oder gar intrigierend eine eventuelle Wiederwahl von Bürgermeister Krüger verhindern wollen.

Der Gemeinderat hat jedoch nicht aus Straf- und Verhinderungsgründen beschlossen, den besagten Zusatz (Der Amtsinhaber kandidiert wieder) zu streichen, sondern hat dies grundsätzlich und für alle Zukunft beschlossen. Durch die Streichung dieses Zusatzes soll ein für alle mal verhindert werden, dass solche Missverständnisse, wie sie jetzt Herrn Schertler passierten, möglich werden.

Über die Amtszeit von Krüger entscheiden (Gott sei Dank) die Neckartenzlinger Bürgerinnen und Bürger, denen nun seine (sicherlich vorhandenen) Verdienste und seine (sicher auch vorhandenen) Fehler zur Beurteilung vorzulegen sind. Wer dann einen Fehler benennen will, sollte das dann öffentlich und nicht in einer Hecke sitzend tun.

Leserbriefe

Gut dotierte Beamtenposten

Albrecht Dürner, Neckartailfingen. Zum Artikel „Lukrative Beamtenstellen“ vom 4. Mai. Ein sehr zweifelhaftes Vorgehen der noch amtierenden Bundesregierung wird beschrieben.

Schaffung von zusätzlichen B 8-Besoldungsstellen – 71 an der Zahl – dotiert mit mindestens 8300 Euro monatlich, eher…

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