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Vom Bierfest zur Wohnbebauung

02.07.2011 00:00, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Norbert Mühleisen, Nürtingen. Das beliebte Stadtfest, das für die Repräsentation und ein wenig Einnahmen der Vereine gedacht war, wurde aus Gründen von Eventveranstaltungen nicht mehr in der gewohnten Art gewünscht. Soll Nürtingen durch Eventveranstaltungen wie Weindorf und (man höre) aktuell ein Bierfest die Kultur von Nürtingen repräsentieren?

Vor etwa siebeneinhalb Jahren kam ein Vorschlag unseres Oberbürgermeisters, die Bürger in Planungsvarianten einzubeziehen: hinsichtlich Radwegen, Behindertengerechtigkeit, Spielplätzen und so weiter. Es bildeten sich auch verschiedene Gruppen, die ihre Hausaufgaben gemeistert hatten. Wo sind diese Unterlagen verblieben?

Erneut wird aktuell dieses Thema wieder aufgegriffen. Mit viel Herz-Schmerz-Blut und privaten finanziellen Mitteln wurden im Forum Wörth die Belange der Bebauung an drei Runden Tischen mit Fakten vorgestellt. Was ist daraus geworden? Ich hoffe, dass sich dieses Mal die Gemeinderäte auf ihre Aufgabe und Verantwortung den Bürgern gegenüber besinnen und auch die gesamtstädtische Entwicklung noch einmal vor Augen führen. Zum Wohnbedarf für Nürtingen sei meinerseits noch darauf hingewiesen, dass auf dem ehemaligen Krankenhausareal in der Stuttgarter Straße eine gelungene Planvariante durch unseren Landrat Heinz Eininger vorgestellt wurde. Somit ist diese geplante Bebauung mit Neckarvillen auf dem Wörthareal mehr als bedenklich.

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Hektik beim Abbruch des Hölderlinhauses

Wolf Remppis, Nürtingen. Zum Artikel „Kran in der Neckarsteige“ vom 17. September. Der Abbruch des Hölderlinhauses hat begonnen. Die Arbeiten laufen bereits auf Hochtouren. Die Stadt Nürtingen hat es jetzt offensichtlich sehr eilig und will schnell Fakten schaffen, die nicht mehr rückgängig zu…

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