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Leserbriefe

Viele offene Fragen zu den Baustellen

23.08.2010 00:00, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Kuno Giesel, Nürtingen. Man muss ja nicht immer alles verstehen, man kann es aber versuchen. Vielleicht kennt jemand die Antworten auf ein paar Fragen: Dass aufgrund der Baustellen mal wieder Tabula rasa gemacht und großzügig im Umkreis der Baustelle alles abgesperrt wird, sind wir ja inzwischen gewohnt. Aber was sind die Gründe dafür? Weshalb wurden, aus Frickenhausen kommend, die Hinweise zum Roßdorf und zum Steinach-Industriegelände zugeklebt? Beide Gebiete sind ja nach wie vor auf „normalem Weg“ erreichbar. Und weshalb wurden die restlichen Ziele fast unkenntlich gemacht? Darf ein Fremder nicht wissen, dass er eigentlich auf dem richtigen Weg wäre, wenn die Umleitung nicht wäre? Und weshalb wurde in der Carl-Benz-Straße die Linksabbiegespur gesperrt, obwohl man weiterhin links abbiegen darf? Warum dürfen all die Anlieger der Ersbergstraße, Urbanstraße wie auch der Alb- und Teckstraße nicht weiter als bis zur Werastraße stadtauswärts fahren, sondern müssen für sie unnötige und andere Anwohner belastende Umwege in Kauf nehmen? Ist es so schlimm, wenn sich der eine oder andere „Nicht-Anlieger“ an einem „Anlieger frei bis Baustelle“ vorbeimogelt? Hätte an der Einmündung Werastraße/Gerberstraße nicht das kostengünstigere Einrichten einer abknickenden Vorfahrt gereicht? Warum müssen die Rechtsabbieger, die von der Werastraße Richtung Bahnunterführung wollen, bei roter Ampel auch dann anhalten, wenn kein Verkehr von links kommt? Hätte hier nicht auch das „alte“ Vorfahrt-achten-Schild für die Rechtsabbieger gereicht? Und wenn unbedingt Ampel, was spricht gegen einen grünen Pfeil an dieser Stelle? Fragwürdige Verbote haben in China dazu geführt, dass manche Absperrung erst dann als solche beachtet oder akzeptiert wird, wenn jemand danebensteht und aufpasst.

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