Leserbriefe

Ungeborenes Leben muss man schützen

21.12.2018, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Roswitha Oberländer, NT-Oberensingen. Zum Artikel „Da ist guter Rat teuer“ vom 15. Dezember. Die Ärzte haben sich dazu verpflichtet, Leben zu schützen und Leben zu erhalten. Sie haben den hippokratischen Eid geleistet und diesem Versprechen sollten sie treu bleiben. Werbung zu machen für Schwangerschaftsabbrüche finde ich verwerflich, weil, wie so oft, Geld mit im Spiel ist. Die Frauen, die abtreiben, tragen in einigen Fällen Traumata davon, die irgendwann im Leben dieser Frauen auftreten, psychische Störungen und Depressionen stellen sich ein, auch dies muss eine Betratungsstelle aufgreifen, im Zuge der Aufklärung. Trauer um das getötete Kind stellt sich ein, wenn die Frau zur Ruhe kommt und wenn Platz für die Trauer ist.

Ich selbst kenne eine Frau, die nach der Abtreibung in Holland sehr unglücklich war. Armut und finanzielle Probleme sind kein Grund, ein Ungeborenes zu töten. Die Föten haben keine Lobby, außer ihren Müttern. Wenn diese nicht die Verantwortung übernehmen und das Kind austragen, ist das ein Verbrechen. Nach einer Vergewaltigung und bei Armut oder finanziellen Problemen soll das Kind zur Adoption freigegeben werden. Das Kind sogar im neunten Monat abzutreiben ist schlichtweg Mord. Ein Kind ist ein Geschenk Gottes und ist in seinen Genen einzigartig.

Jedes Kind ist eine Überraschung auf diesem Planeten, seine Kreativität und Lebendigkeit darf man nicht im Vorfeld töten. Ein ungeborenes Kind will sich reinkarnieren und sucht sich Eltern heraus, bei denen es sein unfertiges früheres Leben wieder auffrischen und neu anfangen will und eine Chance erhält, die Fehler des früheren Lebens wieder gutzumachen. Es wächst im Bauch der Mutter heran, fühlt Geborgenheit und Wärme, dann wird es mit einer Kalziumspritze getötet. Ich finde das grausam. Dieser Vorgang ist ein Affront gegen die Menschlichkeit. Wenn wir unsere Kinder töten, töten wir ein Stück von uns. Kinder haben keine Lobby, aber sie haben uns, die wir die Kinder lieben und für sie einstehen.

Leserbriefe

Schüler konzentrieren sich aufs Wesentliche

Laura Deigner, Wendlingen. Zum Artikel „Schüler haben Angst um ihre Zukunft“ vom 16. März. So viele junge Menschen wie bisher noch nie gingen am Freitag, 15. März weltweit zu den „Fridays for Future“-Demonstrationen. Die junge Generation beginnt ihr Recht auf eine nicht nur lebenswerte, sondern…

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