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Leserbriefe

Unerschütterliches Gottvertrauen

03.12.2020 05:30, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Roswitha Oberländer, NT-Oberensingen. Die Kirchen sind lebensnotwendig. Welch eine Überhöhung einer weltlichen Institution, die kranke Priester, die sich an Kindern vergehen, hervorbringt. Die Kirche hat ihren Ruf als oberster Hirte verloren. Die Predigten haben kein Salz mehr, sie sind lau. Die Botschaft Jesu kann jeder Mensch, der guten Willens ist, für sich und seine Umgebung selbst leben und umsetzen, dazu braucht es keine kirchliche Autorität, die eine Herde von unbewussten Menschen braucht, um überhaupt bestehen zu können.

Die Bibel zu lesen ist jedermann, der es ernst meint mit der frohen Botschaft, in der Lage. Ich setze auf die Verantwortung eines jeden Einzelnen ein Leben zu führen, das sich den Herausforderungen des Lebens stellt in sozialer, mitmenschlicher und wahrhaftiger Hinsicht. Eine Kirche, deren Existenz überschattet wird von Kindesmissbrauch, ist nicht mehr glaubwürdig. Jedes Kind, das den Religions- und den Konfirmandenunterricht besucht hat, weiß, dass Jesus für uns gestorben ist und die Sünde der Welt getragen hat. Dafür braucht es keine Kirche. Es steht geschrieben: „Es wird eine Zeit kommen, in der ihr mich nicht mehr in den Tempeln (Kirchen) anbeten werdet, sondern im Geist und in der Wahrheit.“ Also lasst uns zu neuen Ufern gehen mit Mut, Intelligenz und unerschütterlichem Gottvertrauen.

Leserbriefe

Nawalny und das russische Volk

Hartmut Schewe, Aichtal-Neuenhaus. Zum Leserbrief „Der besondere Blick auf Putin“ vom 11. Januar. Ei, was ist er doch für ein Tausendsassa, der „gute Russe Nawalny“. Russische „Gönner“ bezahlen seine Behandlung in Berlin. Welcher Art die wohl sind? 30 000 Dollar investiert er (woher kommt das…

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