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Leserbriefe

Und was tut unsere Regierung dagegen?

14.09.2010 00:00, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Lydia Hofstadt, Erkenbrechtsweiler. Zur Artikelserie „Hier ist unsere Heimat“. Interessiert verfolge ich die Reihe „Hier ist unsere Heimat“, die beschreibt, wie Einwanderer sich bei uns eingelebt haben und sich bei uns wohlfühlen. In keinem der bisherigen Berichte wurden besondere Integrationsschwierigkeiten angeführt, obwohl alle aus ganz verschiedenen Kulturkreisen kamen. Alle haben sich bemüht, unsere Sprache schnell zu erlernen und Fuß zu fassen. Vielen anderen gelingt das nicht, sicher nicht, weil entsprechende Förderungen zur Eingliederung fehlen, sondern der Wille zur Integration.

Warum sollte man sich bemühen, wenn es auch bequemer geht. Diese Leute sind ohne Not zu uns gekommen und erwarten von uns, dass wir ihnen hier ein Schlaraffenland bieten. Mir kommt heute noch die Galle hoch, wenn ich an den Besuch des Herrn Erdogan in Deutschland denke, als er in seiner Rede seinen Landsleuten gebot – sich nicht zu integrieren. Damals hätte man dem Herrn sofort sagen müssen, er solle seine Leute wieder in die Türkei zurücknehmen.

Was tut unsere Regierung stattdessen, man kuscht und investiert weiter Unmengen an Geldern in Fördermaßnahmen. Als Gegenleistung wurden inzwischen in fast allen Städten Moscheen, teilweise mit Minaretten gebaut. Man fragt sich, woher das Geld für diese Bauten kommt. Ich warte nur noch drauf, dass auch Nürtingen bald von einem Minarett geziert wird.

Klammheimlich werden wir vom Islam überrollt und wir lassen das zu. Dass das Buch des Herrn Sarrazin so große Diskussionen ausgelöst hat, war zu erwarten. Das war bei dem Buch der Jugendrichterin Kirsten Heisig schon so. Sie werden in unserer Republik als unbequem und aufrührerisch abgestraft, weil sie es gewagt haben, die Fehler unserer Regierung und die Missstände aufzuzeigen. Ein Großteil unserer Bevölkerung stellt sich hinter Herrn Sarrazin und denkt genauso, aber weil man sofort in die Ecke der Fremdenhasser gestellt wird, traut sich keiner, dagegen anzugehen. Nach so vielen Jahren tragen wir immer noch das Kainsmal auf der Stirn, obwohl die meisten damals noch nicht geboren waren. Fazit aus den ganzen Diskussionen: man bietet noch mehr Förderungen und teure, unnütze Sprachkurse an, anstatt dass unsere Regierung einmal Rückgrat zeigt und sagt, wer das nicht annimmt und sich nach unseren Gesetzen richtet, hat hier nichts zu suchen. In diesem Zusammenhang würde ich auch der Publizistin Frau Forudastan und anderen empfehlen, sich in der Türkei zu verwirklichen und dort Forderungen an die Regierung und den Staat zu stellen. Solche Leute brauchen wir hier auch nicht.

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