Leserbriefe

Und die Anlage stinkt doch!

26.09.2012 00:00, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Karin Bauer, Großbettlingen. Zum Artikel „Biogas: Geruchsprobleme behoben“ vom 12. September und zum Leserbrief „Kein Gestank in Schwallungen“ vom 15. September. Im Artikel nimmt Herr Gerrmann Bezug auf einen Beitrag einer Schwallunger Lokalzeitung. Herr Gerrmann schreibt: „Da wird ein Bürger zitiert, laut dem ‚immer wieder ein süßlicher Gestank durch das Brückenfeld wabert‘ . . .“. Freilich unterschlägt Herr Gerrmann den nächsten Satz vom oben zitierten Bürger, der da lautet: „Er nennt ihn ‚bestialisch‘, so, dass es einem hochkommen will“. So wie von Herrn Gerrmann dargestellt denkt man, nur ein Bürger hätte sich beschwert. Aus dem Artikel geht aber hervor, dass bei Frau Bürgermeisterin Taubert (jetzt Pehlert) mehrere Anrufe aus dem „Gestankbezirk“ eingegangen sind. Wer würde sich schon die Mühe machen, wegen kurzzeitiger Geruchsbelästigungen eine Unterschriftenaktion zu starten.

Meiner Meinung nach steckt mehr dahinter. Auch in Gumpelstadt kam es zu üblen Gerüchen. Zitat: „Gemütlich den Feierabend im Garten oder auf der Terrasse genießen, das konnte Familie . . . in den vergangenen Wochen nicht. Auch das Lüften des Hauses und das Wäscheaufhängen im Freien war kaum möglich. Alles hat sofort diesen Gestank angenommen.“ „Die Ursache kennt die Gumpelstädterin . . ., das ist ein Lagerbecken für die Reste aus der Biogasanlage in Schwallungen. Immer, wenn Lastwagen dieses übel riechende Gemisch an- und abtransportierten, sei der Gestank besonders schlimm.“

Herr Dr. Wetzel schreibt, er habe in Schwallungen nichts gerochen und habe sogar bei dem der Anlage am nächsten stehenden Haus angehalten und mit dem Besitzer gesprochen, der sich durch die Anlage nicht gestört fühlt, ebenso bei einer nahegelegenen Gaststätte. Ganz außer Acht gelassen hat Herr Dr. Wetzel aber, dass die geografische Lage in Schwallungen nicht im Mindesten mit dem „Großbettlinger Gatter“ vergleichbar ist und die ersten Wohnhäuser in Schwallungen über 800 Meter von der Anlage entfernt sind, die Gaststätte sogar noch weiter. Und doch war die Geruchsbelästigung so hoch, dass die Bürger aus Protest 170 Unterschriften gesammelt haben. Wer die vergangenen Berichterstattungen von Herrn Gerrmann im Bezug auf die Biogasanlage verfolgt hat, kann bei diesem Thema nicht an seine Objektivität glauben.

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