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Leserbriefe

Tempo 30 und der Stau in der Stadt

26.11.2014 00:00, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Gerhard Knöll, NT-Raidwangen. Warum werden die Kraftfahrer im Raum Nürtingen mit der monatelangen Vollsperrung einer der wenigen und deshalb extrem wichtigen Durchgangsstraßen bestraft? Müssen sie klag- und tatenlos jeden Tag gewaltige Zeitverluste ertragen? Was haben sich die verantwortlichen Entscheidungsträger bei der Stadtverwaltung, beim Regierungspräsidium und bei der Straßenbauverwaltung gedacht? Haben sie über mögliche Ersatzlösungen positiv (und nicht von vorneherein ablehnend wie bei der durchaus erwägenswerten Öffnung der Schlesierstraße) nachgedacht, zum Beispiel Aufhebung der 30-km/h-Einschränkung auf der B 297 in Neckarhausen während der Bauzeit?

Wurde über eine Beschleunigung der Baumaßnahmen auf der B 313 nachgedacht und dieselbe dann auch realisiert oder ist es in Ordnung, wenn man für zwei Kilometer Straße drei Monate Bauzeit verplempert? Warum wird da nicht auch an den Wochenenden und bei Nacht durchgehend gearbeitet? Zu teuer? Die Stauverluste sind auch nicht eben billig, oder?

Warum wurden die Signalanlagen im gesamten Verkehrsbereich nicht an die jetzt veränderten Verkehrsströme angepasst? Warum wurde die zur Zeit nutzlose Signalanlage an der Einmündung der Südumgehung in die B 313 nicht abgestellt? Sehen wir hier die geistige Planungsinsolvenz? Findet sich jemand, der diese Fragen öffentlich und kompetent beantworten und vielleicht sogar für Abhilfe sorgen kann? Das glaube ich nicht, lasse mich aber gerne eines Besseren belehren.

Leserbriefe

Demokratie und Corona-Tests

Peter Främke, Neckartailfingen. Zum Artikel „Pandemie fast ohne Parlament“ vom 20. Oktober. In dem Artikel wird auch das exakte Datum der freiwilligen Entmachtung der Volksvertreter genannt – Zitat: „Gesetz . . . das der Bundestag am 25. März beschlossen hat.“ Also im März 2020, als die…

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