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Stuttgart ist viel zu klein für die IAA

31.01.2020 05:30, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Kuno Giesel, Nürtingen. Zum Artikel „Stuttgart hofft noch auf den IAA-Zuschlag“ vom 21. Januar. Um Gottes Willen, nur nicht nach Stuttgart. Mit jetzt 120 000 Quadratmeter ist Stuttgart das zweitkleinste Messegelände der Bewerber, hat nur etwas über ein Drittel der Hallenfläche von Frankfurt, welche zurzeit mit 400 237 Quadratmetern die zweitgrößte Messe der Welt ist. (Hannover 463 175, Köln 284 000, München 200 000, Berlin 180 000, Hamburg 87 000). Da bei der letzten IAA nur circa die Hälfte der Hallen belegt war, könnte es in Stuttgart mit einem neuen Konzept vielleicht ausreichen. Leider wurden in Stuttgart einige Bau- beziehungsweise Planungsfehler nicht korrigiert, es mangelt an Lastenaufzügen und Lagerfläche für Leergut (hin und wieder werden zusätzliche Zelte aufgebaut), es herrscht immer wieder auch künstlich verursachtes Chaos durch die Logistiker, unter anderem regelmäßig an der falsch geplanten Ausfahrt. Wer hier regelmäßig zu tun hat (Messebau et cetera), kann das bestätigen. Aussage eines Ausstellers bei der LogiMAT: „Eine Schande, auf einer Logistikmesse eine derart schlechte Logistik“. Man kommt sich als „Lieferant“ oft vor wie ein Mensch dritter Klasse, unerwünscht, ausgesperrt. Ein Gespräch mit einem Verantwortlichen hat mir vor Jahren schon signalisiert, dass sich da so schnell nichts ändern werde. Schade. Es läge für mich „gleich um die Ecke“. Ich persönlich würde die IAA weiter in Frankfurt begrüßen, könnte mir aber auch München oder Hannover (eventuell zusammen mit den Lkws, wie früher in Frankfurt?) vorstellen. Beide Messen hätten auch große Freiflächen zum Beispiel für Probefahrten – ohne dafür Ausstellerparkplätze streichen zu müssen. Ebenso eine deutlich bessere Informationspolitik was Auf- und Abbau betrifft.

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Die Konsequenzen bleiben nicht aus

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