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Streuobstwiesen und der Nutzen

19.05.2011 00:00, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Siegfried Schur junior, Altdorf. Zum Artikel „Der lange Weg ins Paradies“ vom 12. Mai. Viele reden vom Erhalt der Streuobstwiesen, vom Erhalt unserer schwäbischen Kulturlandschaft, von blühenden Obstbäumen, vom Apfelsaft und vom Biosphärengebiet. Doch der einzelne Gütlesbesitzer wird nicht gefragt! Junge Familien wünschen sich auch einen Freizeitwert auf ihrem Wiesle. Oft wird ein Gartenhäusle, eine Grillstelle, eine Schaukel für Kinder oder Ähnliches gewollt. Viele wünschen sich einen Beerengarten, ein Blumen- oder Gemüsebeet zwischen den Baumreihen.

Leider ist das alles nicht genehmigt, da fast alle Grundstücke im Landschaftsschutzgebiet liegen. Eine Lockerung dieser Gesetze, welche die Wiesenbesitzer nur gängeln, würde zum Erhalt und zur Pflege von Wiesen und Bäumen positiv beitragen.

Wer hat schon Lust, Wiesen zu mähen und Bäume zu schneiden, nur dass irgendwelche Urlauber oder Spaziergänger sich an blühenden Bäumen erfreuen können, und selbst hat man keinen Nutzen, nur die Arbeit? Dies ist ein ernstzunehmendes Argument, weshalb heute mehr und mehr Grundstücke verkommen und nur einmal im Jahr gemäht werden, um einer Strafe zu entgehen, und der Baumbestand total verwildert und abstirbt.

Ich fordere Obstbauvereine, Landschaftsschützer und Gesetzgeber auf, mehr für die einzelnen Wiesenbesitzer zu tun, wenn sie auch noch in zwanzig Jahren blühende Obstbäume wollen!

Leserbriefe

Grüne verbieten keine Einfamilienhäuser

Gerhard Härer, Aichtal-Neuenhaus. Zum Leserbrief „Das Ende des Einfamilienhauses“ vom 22. Februar. „Es ist einfach albern“ meinte Ministerpräsident Kretschmann dieser Tage, dass irgendjemand in Deutschland verbieten wolle, dass Menschen Einfamilienhäuser bauen dürfen. Und es ist nachweislich…

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