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Leserbriefe

Statt Markt lieber Verkehrssicherung

25.07.2009 00:00, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Michael Rempfer, Neuffen. Zum Artikel „Kritik am Markt in der Paulusstraße“ vom 14. Juli. Ob der Investor des Marktes in der Neuffener Paulusstraße einen Zuschuss bekommt oder das Geld in Form von Parkplatzmiete fließt, ist letztendlich doch egal. Mir ist nicht bekannt, dass die Parkplätze anderer Märkte (wie zum Beispiel der von Penny am Oberen Graben) angemietet sind. Trotzdem hat der Besitzer nichts dagegen, wenn außerhalb der Geschäftszeiten Privatleute auf eigene Gefahr dort parken.

Dass die Stadtwerke Neuffen den Anschluss von Strom und Wärme vorfinanziert, wird nur dann ein Problem, wenn der Marktbesitzer wieder schließt, bevor er die Gebühren zurückbezahlt hat. Ein Markt im neuen Baugebiet an der Stuttgarter Straße wäre nicht nur für die Bewohner des Wohngebiets Auchtert interessant, in dem auch junge Leute wohnen. Ich glaube, bevor Neuffener an der Stuttgarter Straße vorbei nach Frickenhausen fahren, kommen eher Linsenhöfer nach Neuffen, weil dieser Markt näher ist. Vorausgesetzt, dass diese Leute über den langen Baustop in Frickenhausen nicht verärgert sind. Da ich Anwohner der Auchtertstraße bin und nicht nur am Markt in meiner Nähe Interesse zeige, hätte ich auch einen Verwendungsvorschlag für das an Parkplatzmiete eingesparte Geld.

Seit Ausbau des Gebiets Auchtert II wird ein Teil der Auchtertstraße als Beschleunigungsstrecke benutzt. Da Radarkontrollen so offensichtlich stattfinden, dass Verstöße kaum vermerkt werden, sollten dringend verkehrsberuhigende Maßnahmen durchgeführt werden. Im Uracher Weg zum Beispiel ist teilweise die halbe Fahrbahn durch Bäume versperrt. Dies bremst nicht nur den Verkehr, sondern sieht auch noch schön aus. Da man jedoch bei der Planung eines Neubaugebietes nicht daran dachte, dass hier vorwiegend junge Familien mit Kleinkindern wohnen werden, fehlen hier solche Mittel.

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