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Starker Tobak und Lieblingsminister

28.11.2020 05:30, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Ralph Kittl, Kirchheim. Zum Artikel „Studie: Zwangsabgabe für Bus und Bahn in Stuttgart möglich“ vom 21. November. Mein Lieblingsminister hat wieder Visionen. Nein, diesmal baut er nicht Straßenverkehrsinfrastruktur zurück. Er wirft nicht sinnlos Steuergelder zum Fenster hinaus für seine ideologischen Projekte, die kaum einer benutzt. Er will schlichtweg enteignen. Alle. Einfach so, weil es ihm passt.

Er meint, es geht ums Klima, aber warum noch mal wird die CO2-Steuer eingeführt? Warum gab (und gibt) es die Öko-Steuer? Er meint, wir bräuchten doppelt so viele Nutzer im Nahverkehr bis 2030. Nun ist er gerade nicht dafür bekannt, den ÖPNV voranzubringen. Das Chaos auf der Filstalbahn, auf der Strecke nach Tübingen, die selten benutzten, aber teuren Buslinien, die überall im Ballungsraum unterwegs sind, seien nur beispielhaft genannt. Alles in allem ein Minister, der wohl besser Fahrradlobbyist geworden wäre.

Aber nun versucht er seine eigenen Verfehlungen der letzten zehn Jahre auf dem Rücken der Bevölkerung, respektive in deren Geldbeutel, auszutragen. Hätte er in der Vergangenheit mehr Praxisorientiertheit und weniger Ideologie walten lassen, hätte er wohl jetzt nicht diese Probleme. Aber bei den Grünen ist das ja nicht oft anzutreffen. Ja, wir müssen uns um die Zukunft sorgen. Wir müssen unseren Fußabdruck verringern. Das geht aber nicht mit Bestrafung, Beschränkung und Legalisieren von Diebstahl, sprich Enteignung und Zwangsabgaben per Gesetz. Mit Forschung und mit Blick nach vorne. E-Fuels, Wasserstoff, innovative Konzepte. Das andere ist Kommunismus. Und der hilft weder Natur noch Mensch.

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Unverhohlene Parteibrille

Wolfgang Niefanger, Oberboihingen. Zum Leserbrief „Umstiegsfantasien helfen da wenig“ vom 7. Januar. Es ist ja bekannt, dass Missionierende per se alles besser wissen und somit auch immer recht haben (müssen).

Nun ist Maike Pfuderer ja nicht irgendeine Zeitungsleserin, sondern im…

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