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Stadtpark Galgenberg?

18.05.2013 00:00, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Achim Fischer, Nürtingen. Zum Artikel „Gedankenspiele zum Galgenbergpark“, vom 2. Mai. „Der Galgenberg ist unser Stadtpark schlechthin“ wird OB Heirich in diesem Artikel zitiert. Ob die Bezeichnung „Stadtpark“ wohl daher rührt, dass sich ein solcher auch in der Stadt befinden sollte, darüber hat er sich wohl noch keine Gedanken gemacht? Wie sollte er auch, würde er dann doch zu der Überlegung gelangen, dass es in Nürtingen geeignetere Flächen für einen solchen Stadtpark geben würde, sogar mit Uferpromenade und für Senioren barrierefrei erreichbar. Stattdessen wundert man sich in diesem Artikel, warum der Galgenberg von den Bürgern so wenig angenommen wird. Die Antwort darauf ist ebenso einfach wie offensichtlich und hat weder etwas mit einer Fußgängerbrücke noch mit einem Parkplatz vor dem Hallenbad zu tun.

Der große Schwachpunkt des Galgenbergs ist einzig und alleine seine Topografie und Lage selbst. Dass der Galgenberg mit seinen alten Bäumen ein wunderschönes Fleckchen Erde ist, steht außer Zweifel, alleine wenn ich lese, welche Pläne für dieses Kleinod angedacht werden und wir in Nürtingen leider immer mit dem Schlimmsten rechnen müssen, wenn es um Stadtplanung geht, wird mir Angst und Bange um dieses kleine Paradies! Aussichtstürme, Kneipbecken und Cafés? Hat die Verwaltung gemeinsam mit dem Gemeinderat nicht schon genug von Nürtingen verbaut? Nachdem man das Wörthareal zubetoniert anstatt eine stadtnahe Erholungsfläche daraus zu machen, muss jetzt der Galgenberg dran glauben?

Und wenn ich lesen muss, dass ein Sponsor einen sechsstelligen Betrag dafür zur Verfügung stellt, dass also die Entscheidungsträger nicht einmal mehr auf die Kosten achten müssen, dann kann ich nur jedem raten, den Galgenberg zu besuchen, bevor die Stadtplaner darauf losgelassen werden. Im Übrigen, wenn ich über die alte Neckarbrücke stadtauswärts fahre ist das einzige Bauwerk am Galgenberg, das wirklich negativ auffällt und sich so überhaupt nicht in die Landschaft einfügen will keine Villa, sondern ein relativ neu gebauter, unverhältnismäßig hoher Betonklotz.

Wenn in einer Stadt allerdings so etwas toleriert und als schön erachtet wird und die Villen ein „Ärgernis“ darstellen, dann muss man sich auch nicht wundern, wenn 3000 Unterschriften besorgter Bürger gegen eine Bebauung des Wörthareals zu Gunsten „schöner“ Neckarvillen einfach ignoriert werden.

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