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Leserbriefe

So schade um den Lindenbaum

28.03.2020 05:30, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Christa Wolf, Oberboihingen. Zum Artikel „Die Linde ist schon Geschichte“ vom 6. März. Der 100-jährige gesunde Lindenbaum . . . ist tot. Er starb im frühen Morgenrot durch die Kettensäge der Gemeindearbeiter am 4. März – nach der Karenzzeit. Einfach so. Es muss ja schnell gehen. Zeit zum Überlegen braucht die Verwaltung ja nicht.

Es wäre, meines Erachtens, so einfach gewesen den Baum zu erhalten und einen Gehweg zu bauen. Es hätte nur drei bis vier Stufen am „Brünnele“ und eine kleine Mauer zur Straße hin gebraucht. Oben wäre dann der Gehweg relativ waagrecht verlaufen. Dem Baum hätten keine Wurzeln gekappt werden müssen, im Gegenteil, er hätte Humus erhalten. Ich habe es mir sehr schön vorgestellt, aber wahrscheinlich habe ich einfach andere Gehirnwindungen als unsere Gemeindehonoratioren, die machen können was sie wollen, ohne Konsequenzen befürchten zu müssen. So wie etwas im Wege steht, wird es in unserer Gemeinde niedergemacht, ob Lindenbaum oder Streuobstwiese. Wieder etwas weniger für die Vögel, Bienen et cetera. Sehr traurig.

Leserbriefe

Hohenheim ist offen – Tachenhausen ist zu

Dietmar Hierl, Oberboihingen. Zum Artikel „Garten Tachenhausen am Wochenende zu“ vom 23. Mai. Von der Leitung der Hochschule Nürtingen wird für den Lehr- und Versuchsgarten des Tachenhäuser Hofs wohl ein neuer Hotspot erwartet. Denn nur so kann man sich die neuen Öffnungszeiten erklären. War der…

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