Leserbriefe

Senioren beim Maientag

25.05.2019, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Horst Packmohr, Nürtingen. Bisher war die Freude der Mitglieder des Seniorenkreises Brückenschlag aus Nürtingen-Roßdorf auf den Seniorennachmittag beim Maientag immer sehr groß. Doch dieses Jahr machte sich Enttäuschung breit. Es begann schon damit, dass zwei zentrale Seniorenveranstaltungen auf einen Tag gelegt wurden und der Seniorennachmittag auf den Montag verlegt wurde. So musste man sich für eine Veranstaltung entscheiden und viel Umorganisation der Verantwortlichen war notwendig.

Meinte es schon das Wetter mit den Teilnehmern nicht gut, so war man enttäuscht darüber, was man auf dem Festplatz vorfand. Ein dunkel ausgekleidetes Rundzelt mit vereinzelt grellen, blendenden Lichtstrahlern und viel zu eng gestellte Garnituren, sodass manche Seniorin oder mancher Senior Mühe hatte einen Platz einzunehmen. Es zeigte sich, dass die Rundform des Zeltes ungeschickt ist. Dazu fehlte eine Bühne. Dies merkte man vor allem bei den Vorträgen und Vorführungen der Kinder. Es war fast nichts zu sehen und teilweise auch nicht zu hören. Dadurch entstand im Festzelt ein Lärmpegel und Unaufmerksamkeit. Dazu störte noch Außenlärm.

Man sollte sich überlegen, ob man solche Auftritte den Verantwortlichen und den Kindern weiterhin antut. Die Kinderbeiträge sind jedes Jahr problematisch. Teilweise waren die Ansagen nicht verständlich und führten zu Unaufmerksamkeit. Das übliche Programm lief wie gewohnt ab. Die Teilnehmer vermissten die Beweglichkeit, das freie Blickfeld und die sonstige Stimmung im Zelt sehr. Auch das gemeinsame Singen kam wieder einmal zu kurz.

Unter diesen Umständen werden die Teilnehmerzahlen im nächsten Jahr sicher viel geringer sein, denn die Senioren konnten sich mit den neuen Verhältnissen nicht anfreunden. Da konnten auch Kaffee und Kuchen, Brezeln, Hefezopf und Festbier, die es reichlich gab, die Stimmung nicht heben, zumal man auf den Kaffee teilweise über eine Stunde warten musste. Die Stadt Nürtingen sollte sich daher überlegen, ob man Kommerz und Rummel den Vorzug gibt oder der Zufriedenheit der Teilnehmer.

Leserbriefe

Der Abstand zu den Windkraftanlagen

Heinz Vogel, Oberboihingen. Zum Artikel „Standorte in der Region vom Winde verweht“ vom 14. Juni. Wenn man den BW-Windatlas 2019 einmal anschaut, stellt man fest, dass darin für die betrachteten Windhöffigkeiten die maximale Nabenhöhe der Windkraftanlagen von 160 Meter auf 200 Meter angehoben…

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